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Die CeBIT soll der RFID-Branche als Seismograph dienen. Und die bekommt neben optimistischer Resonanz auch Kritik zu hören.

Mehr als 90 Prozent der Besucher der Computerfachmesse CeBIT sind davon überzeugt, dass sich die Radiofrequenz-Technologie (RFID) durchsetzen wird. Das ist das Ergebnis einer Befragung durch das Institute of Electronic Business im Auftrag des Informationsforum RFID.

Danach erwarten 80 Prozent der Befragten, dass RFID-Technologie Prozesse optimiere, 68 Prozent gehen zudem von Kosteneinsparungen aus. Das größte Potenzial für RFID aus Unternehmenssicht sehen die CeBIT-Besucher mit 79 Prozent vor allem in der Logistik. 56 Prozent schreiben dem Handel Wirkungsfähigkeit zu, 44 Prozent der Sicherheitsindustrie und 34 Prozent der Produktion.

Jeder zweite Messebesucher ist darüber hinaus persönlich davon überzeugt, dass die RFID-Technologie den Alltag vereinfachen werde. 45 Prozent erhoffen sich ‚mehr Service für den Kunden’, 43 Prozent erwarten, dass Produkte, die mit einem RFID-Chip ausgestattet sind, besser vor Fälschungen geschützt seien. Aber nicht alles wird positiv gesehen: Denn 82 Prozent der Befragten bemängeln, dass der Nutzen der Technik nicht klar genug kommuniziert werde. Auf Seiten des Informationsforum RFID stelle man fest, dass das Interesse für RFID immer mehr zunehme, berichtet Andrea Huber. Eine breitere Aufklärungsarbeit für Verbraucher und Wirtschaft sei deshalb sehr wichtig, denn auch für kleinere und mittelständische Unternehmen nehme die Bedeutung deutlich zu.

Quelle: Ecin, 15.03.2006

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