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Sonntag, 26.04.2026
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RFID kann sich auch in Krankenhäuser nützlich machen. Für die Integration von Funktechnologie und hauseigenen Informationssystemen gibt es jetzt auch eine passende Lösung.

Mit einem speziellen Plug-In ist es nun erstmals möglich, Daten von Krankenhauspatienten über eine RFID-Identifikation aus einer hinterlegten Datenbank automatisiert in die Patientenaufklärungsbögen zu übernehmen. Hierfür wird die Patientennummer auf dem RFID-Chip mit einem PDA ausgelesen. Mittelbar wird auf Daten zugegriffen, die bereits bei der Aufnahme des Patienten beispielsweise in einem Krankenhausinformationssystem erfasst und gespeichert wurden. Die persönlichen Daten des Patienten, eventuelle Allergien, weitere Anamnese-Informationen und zusätzliche Details müssen so kein zweites Mal abgefragt und manuell eingegeben werden. Verantwortlich für diese Integration zeichnet sich das Karlsruher Softwarehaus intarsys.

Zudem stattet das System der Karlsruher die elektronischen Patientenaufklärungsbögen mit Zusatzfunktionen für das Format PDF aus. So können die PDF-Formulare direkt während des Aufklärungsgesprächs am Tablet-PC oder einem PC mit Pen-Pad ausgefüllt und abgespeichert werden. Darüber hinaus lassen sich vom Arzt Ergänzungen oder Zeichnungen einfügen. Arzt und Patient können das dokumentierte Gespräch zudem rechtssicher unterschreiben. Dies ist zum einen mittels einer biometrischen, eigenhändigen Unterschrift möglich, zum anderen aber auch mit einer elektronischen Signatur. Jeder Bearbeitungsschritt für das Dokument wird in einem Journal dokumentiert, welches in das PDF eingebettet ist. Damit lässt sich jederzeit nachvollziehen, wer zu welchem Zeitpunkt das Dokument bearbeitet hat.

Quelle: Ecin, 18.04.2006

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