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Die öffentlichen Verwaltungen sollen künftig flexibel entscheiden können, ob sie Software kommerzieller Hersteller wie Microsoft oder so genannte freie Software wie Linux nutzen wollen. Als Entscheidungshilfe soll dafür ein Software-Leitfaden erarbeitet werden, teilte das Bundesinnenministerium am Dienstag mit Der Leitfaden nutze die Erfahrungen aus Pilotprojekten und beschreibe auf der Grundlage verschiedener Ausgangszenarien jeweils Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen.

Die Bundesregierung wolle ein Mit- und Nebeneinander von großen kommerziellen Software-Herstellern und Open-Source-Software, hieß es. "Wir fördern dabei auch den Einsatz von Open-Source und Open-Standards", sagte Innenminister Otto Schily.

Schily hatte für die Wahrung größtmöglicher Flexibilität in der Verwaltung bereits Lizenzrahmenverträge mit Microsoft sowie mit IBM für die Nutzung von Open-Source-Software geschlossen.

Erst vergangene Woche hatte sich München als erste deutsche Großstadt in einem Grundsatzbeschluss entschieden, die rund 14.000 städtischen Computer mit dem freien Betriebssystem Linux statt wie bisher mit dem Microsoft- Betriebssystem Windows auszustatten.

Quelle: PC Welt

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