Die Entscheidung der Stadt Wien, im Magistrat nach Abteilungen entscheiden zu lassen, ob die Benutzer weiterhin Microsoft oder Linux verwenden wollen, wird im britischen Netzmagazin ZDnet als "revolutionär" und "pragmatisch" zugleich abgefeiert. Dieser Schritt sei der "kühnste überhaupt" von allen europäischen Stadtregierungen, denn letzlich würden hier die User selbst entscheiden, heisst es in einem Kommentar.
Anstelle von oben herab einen Software-Umstieg zu verordnen werde damit erstmals die Entscheidung in die Hände der Benutzer gelegt - mit allen Rückschlägen, die dadurch möglich sind.
Wien sei im Falle Linux-Umstieg damit der Leithammel, dessen Verhalten man genaubeobachten sollte, heißt es in dem Kommentar, der auch historische Vorgänge wie die gescheiterte Revolution von 1848 als Parallelen bemüht.
Linux-Migration Wien wird konkret
"Vienna takes the boldest step of all"
Quelle: futureZone, 31.01.2005
