Das BSI hatte bereits vor drei Jahren (von Intevation, g10 Code sowie Klaraelvdalens Datakonsult) im Rahmen des Vorgängerprojekts "Ägypten-1" S/MIME-Verschlüsselung für KMail und "Mutt" zu entwickeln. Ägypten-2 startete dann im Dezember 2003 mit dem Ziel, die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern, und wurde im November 2004 abgeschlossen.
Das BSI verwendet KMail mit den überarbeiteten Krypto-Komponenten nach eigenen Angaben intern, um eine interoperable sichere E-Mail-Kommunikation über unterschiedliche Betriebssysteme hinweg zu ermöglichen. KMail habe zuvor in Tests "eine verlässliche Kommunikation mit proprietären Produkten [gemeint sind vermutlich Outlook und Notes] bewiesen". "Der Aufbau entsprechender PKI in der Bundesverwaltung setzt schließlich auch voraus, dass alle Teilnehmer die E-Mails aller anderen prüfen und lesen können", erläutert Helmbrecht.
Autor: (tc)
Quelle: Computerwoche, 01.02.2005
