Heute 1158

Gestern 2912

Insgesamt 60154959

Donnerstag, 26.02.2026
Transforming Government since 2001
Nach einem schwierigen Marktjahr und einem zum Teil drastischen Preisverfall spricht eine Studie der Branche neuen Mut zu. Und ausgerechnet die vieldiskutierten mobilen Lösungen sollen hierfür Pate stehen. Eine neue Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan erwartet für 2003 eine günstigere Umsatzentwicklung. Die Grundlage dafür bilden eine lebhafte Nachfrage nach hochwertigen 32k- und 64k-SIM-Karten für UMTS-Dienste und neue Smartcard-Anwendungen im Finanzsektor sowie im Identifikations- und Sicherheitsbereich. Für die steigende Nachfrage nach 32k-, 64k- und sogar 128k-Karten dürfte demnach der in der Telekommunikationsbranche zu beobachtende Trend zu Mehrwertdiensten sorgen. Insbesondere der Aufbau des UMTS-Netzes wird einen Markt für diese Karten schaffen, über die mehr Anwendungen laufen können. Dabei soll sich in Westeuropa ein Ersatzmarkt entwickeln, auf dem einfachere Karten allmählich durch hochwertige ersetzt werden.

Die SIM-Karten spielen nicht zuletzt eine zentrale Rolle bei der Realisierung von Zahlungsvorgängen über das Handy. Parallel dazu dürfte das Umsteigen der Kreditkartenanbieter von Magnetstreifenkarten auf Smartcards größere Chancen für den Einsatz dieser Karten im mCommerce bieten.

Ein weiteres wichtiges Anwendungsgebiet für Smartcards sind Identifikations- und Sicherheitsanwendungen. Von Krankenversicherungskarten in Taiwan über Führerscheine in Indien und militärische Identifikationskarten in den USA bis hin zu Personalausweisen in verschiedenen nahöstlichen Ländern reicht das wachsende Spektrum Chip-basierter Identifikationsanwendungen. Nach dem 11. September lassen Regierungen in aller Welt prüfen, wie mit Smartcard-Lösungen eine genaue und sichere Identifikation gewährleistet werden kann.

Quelle: Ecin

Zum Seitenanfang