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Mittwoch, 28.10.2026
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Das Ulmer Projekt "Bürgerkarte" ist nach Ansicht des Deutschen Städtetages ein wichtiger Schritt hin zur Vernetzung von Bürger und Verwaltung. Jedoch sieht Jörg Blumenthal vom Deutschen Städtetag auf dem Weg zum digitalen Rathaus noch zahlreiche Hindernisse und Probleme. Die Bürgerkarte wird es interessierten Ulmern ab Anfang Dezember ermöglichen, per Internet mit digitaler Unterschrift ihre Lohnsteuerkarte ändern zu lassen oder ein Wunsch-Autokennzeichen zu beantragen. Zurzeit fehle aber noch die Technik, solche Dokumente digital weiter zu verarbeiten.. Dafür seien bei den Kommunen hohe Investitionen notwendig, erklärte Blumenthal.

Digitale Signaturen erst am Anfang

Der Experte bemängelte auch die unterschiedliche Technik von Signatur-Software, Lesegeräten und Karten verschiedener Anbieter. Zu einer Vereinheitlichung seien bisher nur erste Schritte getan, sagte Blumenthal. Das Ulmer Pilotprojekt könne aber dazu beitragen, die Akzeptanz der Bürger für die Technik zu verbessern.

Pilotversuch in Bremerhaven und Passau

In Ulm können die Bürger bei einem halbjährigen Pilotversuch gegen eine Schutzgebühr ein Start-Paket mit Karte, Software und Lesegerät erwerben. Die Stadt und die Bundesdruckerei, die die Technik liefert, wollen dabei die Akzeptanz des Verfahrens, seine Sicherheit und Funktion testen. An dem Pilot-Projekt nehmen außerdem die Städte Bremerhaven und Passau teil.

Quelle: Chip Online

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