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Freitag, 16.01.2026
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Als erstes kommunales Rechenzentrum in Deutschland schafft die Kommunale Informationsdienste (KID) Magdeburg für eine gesamte Region die Möglichkeit, sowohl die Vergaben öffentlicher Auftraggeber (e-Vergabe) als auch die sich anschließenden internen Bestellprozesse (e-Beschaffung) vollelektronisch unter Berücksichtigung aller Rechtsvorschriften durchzuführen.

Die Landeshauptstadt Magdeburg nutzt seit kurzem die Möglichkeit, mit Hilfe der Plattform ihres Rechenzentrums Kommunale Informationsdienste Magdeburg (KID) Ausschreibungsprozesse vergaberechtskonform elektronisch abzubilden. Mit Hilfe eines ASP- Modells (Application Service Providing) gewährleistet die KID dabei, dass in ganz Sachsen-Anhalt die elektronische Vergabe- und Beschaffungsplattform kostengünstig genutzt werden kann. Vorausgegangen war ein erfolgreicher dreimonatiger Praxistest der Landeshauptstadt mit der KID, bei dem unter Beteiligung des Berliner e-Government-Spezialisten Public One und des Münchner Public e-Procurement Anbieters Healy Hudson zwei öffentliche Ausschreibungen aus den Bereichen IT-Bedarf und Möbel elektronisch abgebildet wurden. "Der Test hat unter Beweis gestellt, dass die Landeshauptstadt und andere öffentliche Auftraggeber mit der Vergabesoftware in die Lage versetzt werden, sichere, durchgängig dokumentierte und transparent nachvollziehbare Vergabeverfahren elektronisch durchzuführen. Auch die beteiligten Bieter waren zufrieden, da durch die unterschiedlichen Möglichkeiten der Angebotsabgabe eine Diskriminierung einzelner Bieter ausgeschlossen werden konnte", so Roman Krajinski, Geschäftsführer der KID. Die KID Magdeburg schafft somit für eine ganze Region die Möglichkeit, die öffentliche Auftragsvergabe, vom Vergabeprozess über die Bestellabwicklung bis hin zur Rechnungsprüfung, rechtskonform elektronisch abzubilden.

Quelle: Kommune21
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