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Montag, 6.04.2026
Transforming Government since 2001

Gesundheitskarte

  • DE: Elektronische Gesundheitskarte: Daten-Backup in der Diskussion

    Wenn Ende 2012 rund 70 Millionen elektronische Gesundheitskarten (eGK) im Umlauf sind, wird es mit dem gespeicherten Notfalldatensatz eine einzige freiwillige Anwendung geben, die Patienten einen Nutzen bringt. Noch ungelöst ist die Frage, wie die Notfalldaten abseits der eGK gespeichert werden, um nach einem Kartenverlust als Backup auf eine neue Karte zu wandern. Wie die ebenfalls freiwillige Online-Sicherheitskopie der Notfalldaten aussehen kann, wurde auf dem 22. Smartcard-Workshop des Fraunhofer SIT in Darmstadt diskutiert.

    Über 95 Prozent der deutschen Ärzte und Zahnärzte haben nach Angaben der kassenärztlichen Verwaltungen die Finanzierungspauschale für die neuen Lesegeräte abgerufen. Etwa 20 Prozent dieser Gruppe warten nach Angaben von CCV Celectronic noch auf die Geräte oder haben sich nicht entschieden, von welchem Anbieter sie ihre Geräte beziehen.

  • DE: Elektronische Gesundheitskarte: Online-Anbindung kommt

    Die Gesellschafterversammlung der für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zuständigen Gematik hat einstimmig die Online-Anbindung der eGK beschlossen. Der Beschluss kam zustande, nachdem die Ärzteschaft ihren Widerstand gegen den Plan "Alternative 2012" der Krankenkassen aufgab. Beschlossen wurde, dass 10 Monate nach Einführung des Online-Datenabgleiches der eGK die qualifizierte elektronische Signatur (QES) für die Ärzte eingeführt werden muss, damit Arztbriefe signiert und verschlüsselt werden können.

  • DE: Elektronische Gesundheitskarte: Regierung bleibt bei Kostenprognose von 2009

    Die Bundesregierung sieht trotz der umfangreichen Neuausrichtung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) mit neuen Projekten wie der Anlage von Notfalldatensätzen keinen Bedarf, die Kosten des größten deutschen IT-Projektes zu überprüfen. Dies geht aus der heise online vorliegenden Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage (17/5671) (PDF-Datei) der Linksfraktion hervor. Die Bundesregierung verweist auf eine von der Gematik in Auftrag gegebene Studie der Unternehmensberatung Booz & Company aus dem Jahre 2009, die die eGK-Kosten mit 2,4 Milliarden bis 5,4 Milliarden Euro bezifferte. Diese Antwort hält die Linksfraktion für ungenügend.

    Mit ihrer Anfrage wollte die Linksfraktion den aktuellen "Entwicklungsstand bei der neuen elektronischen Gesundheitskarte" erfahren. Unter anderem sollte die Bundesregierung Auskunft darüber geben, ob der aktuelle Funktionsumfang der eGK eine positivere Bilanz bei der Kosten-Nutzen-Analyse ergibt. In ihrer Antwort verweist die Regierung auf die "nicht konsentierte" Studie aus dem Jahre 2009, die sich im wesentlichen mit einer nicht freigegeben Studie aus dem Jahre 2006 decke.

  • DE: IT-Trends Medizin: Neue Angebote rund um die Gesundheitskarte

    Zum 1. Oktober starten die Krankenkassen mit der Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte (eGK), um die gesetzliche Vorgabe zu erreichen, 10 Prozent ihrer Versicherten mit einer eGK auszustatten. Andernfalls werden ihnen Verwaltungsmittel gekürzt. Auf der Essener IT-Trends Medizin wurden Ansätze gezeigt, wie die Zukunft mit der eGK und den korrespondierenden Arzt- und Heilberufsausweisen aussehen mag.

  • DE: Medical practices preparing for the electronic health card

    As of October 2011, insured persons throughout Germany will be showing their electronic health card in doctors' and dentists' practices as proof of an existing health insurance. This card will be read by new card readers, which are also able to read the current health insurance card. Doctors and dentists under contract as well as hospitals nationwide have already started to purchase these card readers.

    In order to purchase and install the new card readers, doctors, dentists and hospitals are going to receive a financing package, in line with the agreements reached by their representing associations. The deadline for applying for financing is 30 September 2011 (date of purchase).

  • DE: Neustart für die elektronische Gesundheitskarte

    Die "dritte Verordnung zur Änderung der Verordnung über Testmaßnahmen für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte" (3. EGKTestVÄndV) ist in Kraft getreten. Mit ihr wird die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in fünf Einzelprojekte mit unterschiedlichen Projektleitern aufgeteilt, die bis zum 25. März 2011 ihre Anforderungen in Lastenhefte formulieren müssen. Im September sollen dann die Pflichtenhefte folgen und unverzüglich umgesetzt werden. Zusammen mit der (noch nicht unterschriebenen) Finanzierungsvereinbarung für Lesegeräte und der Verpflichtung der Krankenkassen, in diesem Jahr mindestens 10 Prozent der Versicherten mit einer eGK auszustatten, soll neuer Schwung in das Gesamtprojekt kommen.

  • DE: Start der Elektronischen Gesundheitskarte lässt viele Fragen offen

    Am Mittwoch haben sich die Spitzenvertreter der Krankenkassen und der Ärzteschaft im Rahmen eines "Rollout-Informationstages" der Projektgesellschaft Gematik in Berlin den Fragen der Presse zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK) gestellt. Alle Beteiligten zeigen sich demonstrativ optimistisch, dass das größte deutsche IT-Projekt – sieben Jahren verspätet und erheblich abgespeckt – nun richtig startet. Dabei soll die Online-Kommunikation aller Beteiligten erst 2015 kommen.

    Ab dem 1. Oktober geben die gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands die eGK aus. Sie müssen im kommenden Quartal per Gesetz 10 Prozent ihrer Versicherten mit der eGK versorgen, andernfalls werden ihnen 2 Prozent der Verwaltungsgelder gestrichen. Für das Jahr 2012 soll das vom Gesundheitsministerium vorgegebene eGK-Quorum gar bei 70 Prozent liegen. Damit kommt eine Karte in Umlauf, die im Offline-Betrieb sinnlos ist und deren Online-Betrieb mit vielen offenen Fragen behaftet ist.

  • DE: Zustimmung zur elektronischen Gesundheitskarte wächst

    Die Zustimmung zur elektronischen Gesundheitskarte wächst. Rund 70 Prozent der Bundesbürger sind für die Karte, wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben hat. Bei der letzten Erhebung 2009 waren es noch 59 Prozent. „Die Bürger sehen die Vorteile der elektronischen Gesundheitskarte offenbar sehr deutlich. Dies ist ein Auftrag an die Politik und alle Beteiligten, die Karte schnellstmöglich einzuführen und ihre Potentiale mit neuen Funktionen auch wirklich auszuschöpfen“, sagte Prof. Dieter Kempf, Präsident des BITKOM.

    Je jünger die Befragten, desto deutlicher der Zuspruch. Mehr als vier Fünftel der unter 30-Jährigen wünschen sich die Einführung der Karte. Aber auch unter Senioren (65 Jahre und älter) befürwortet sie eine solide Mehrheit von 55 Prozent. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind nur gering.

  • Deutsche und österreichische Gesundheitskarte im Vergleich

    Auf seiner CeBIT-Pressekonferenz stellte der deutsche Chipkartenproduzent Giesecke & Devrient (Halle 17, Stand D28) die Telematik der österreichischen Gesundheitskarte vor, für die die Firma 8 Millionen "e-cards" und 24.000 Ordinationskarten für Ärzte und Apotheker liefert. Seit dem 28. Februar 2005 durchläuft die e-card im nördlichen Burgenland einen ersten Feldtest mit 86 Arztpraxen und 104.000 Patienten. Von diesem Feldtest berichtete Gesamtprojektleiter Volker Schörghofer vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, dass die Akzeptanz der neuen Karte hervorragend sei. Damit stünde das 160 Millionen Euro teure Projekt besser als erwartet da.
  • Deutschland: 5,2 Milliarden für Gesundheitskarte

    Die elektronische Gesundheitskarte kommt die Deutschen zunächst teuer. Erst die vernetzte digitale Patientenakte soll das System rentabel machen.

    Wie "G+G", das Magazin der öffentlichen Allgemeinen Ortskrankenkassen [AOK] am Dienstag in seiner aktuellen Ausgabe berichtete, dürften die Kosten die Prognose der Bundesregierung deutlich übertreffen. Das Magazin beruft sich dabei auf eine von der Betreibergesellschaft gematik in Auftrag gegebene Kosten-Nutzen-Analyse.

  • Deutschland: Basis-Rollout der elektronischen Gesundheitskarte kann starten

    Mit der Festlegung der Geräte-Pauschalen für die Lesegeräte durch den GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung kann der Rollout der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in der Region Nordrhein starten. Wie auf der Medizinmesse Medica bekannt gegeben wurde, bekommen Ärzte 430 Euro für ein stationäres Lesegerät der eHealth-BCS-Klasse, das herkömmliche KSK wie eGK lesen kann. Dazu gibt es eine Installationspauschale von 215 Euro sowie bei Bedarf 375 Euro für ein mobiles Ladegerät.

  • Deutschland: Bericht: Elektronische Gesundheitskarte verzögert sich

    Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte wird sich spürbar verzögern. Das geht laut einem Bericht auf Welt online aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage des FDP-Gesundheitspolitikers Daniel Bahr hervor. "Die Karte wird nicht vor 2010 kommen", sagte Bahr demnach. "Ich befürchte ein Fiasko wie bei der Lkw-Maut."

  • Deutschland: BITKOM kritisiert Forderung nach Moratorium für Gesundheitskarte

    Der Hightech-Verband BITKOM kritisiert die Forderungen von FDP und Bündnis 90 / Die Grünen nach einem Moratorium bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte. Ein solches Moratorium haben beide Parteien unabhängig voneinander gefordert. Am heutigen Montag findet dazu eine Anhörung im Deutschen Bundestag statt. „Sechs Jahre nach dem politischen Beschluss und drei Jahre nach dem ursprünglich vorgesehenen Starttermin soll die elektronische Gesundheitskarte nun weiter verzögert werden“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Hier wird der Datenschutz vorgeschoben, um Klientelpolitik zu betreiben und die Verbreitung neuer Technologien zu verhindern.“ Fast alle europäischen Länder haben die elektronische Gesundheitskarte bereits eingeführt. Scheer: „Deutschland ist bei diesem Hightech-Projekt Nachzügler, weitere Verzögerungen können wir uns nicht leisten.“

  • Deutschland: BITKOM: Gesundheitskarte darf nicht abgespeckt werden

    Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) warnt davor, die elektronische Gesundheitskarte nur in einer abgespeckten Variante einzuführen. Das Bundesgesundheitsministerium plant die flächendeckende Ausgabe der Gesundheitskarte an die Patienten im zweiten Quartal 2008. Im ersten Schritt wird die Karte aber nur offline genutzt werden können. Das heißt, ein Austausch von Daten über das Internet ist nicht möglich. „Zwar wird mit der Einführung der Gesundheitskarte mehr Tempo in den Prozess gebracht. Der Start mit einer Offline-Phase darf aber nur ein Durchgangsstadium sein“, sagt BITKOM-Vizepräsident Prof. Jörg Menno Harms. Nur mit den Online-Anwendungen wie dem elektronischen Rezept, dem elektronischem Arztbrief oder der elektronischen Patientenakte lassen sich Verbesserungen in der medizinischen Versorgung und Einsparungen im Gesundheitssystem erzielen.

  • Deutschland: Bundesdruckerei bewirbt sich um Gesundheitskarte

    "ID-Dokumente und -Systeme sind für uns das Zukunftsgeschäft"

    Die Bundesdruckerei in Berlin ist zuversichtlich, bei der neuen Gesundheitskarte einen Zuschlag zu bekommen. "Wir haben uns bei der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) beworben, und wir werden uns weiter bewerben", sagte Ulrich Hamann, Sprecher der Geschäftsführung der Bundesdruckerei im Gespräch mit dem 'Tagesspiegel' (Montagsausgabe). Die Bundesdruckerei druckt neben Geld, Briefmarken und Patentschriften auch die neuen elektronischen Reisepässe.

  • Deutschland: E-Gesundheitskarte: Datenverlust mit Folgen

    Die Testläufe der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und den ärztlichen Heilberufsausweis der Generation 1 haben einen gravierenden Rückschlag erlitten. Nach dem Ausfall eines Hardware Sicherheitsmoduls (HSM), auf dem das private Schlüsselmaterial der Root Certificate Authority (Root-CA) für Karten der Generation 1 gespeichert war, stellte sich heraus, dass es kein Backup dieser Daten gab. Die Konsequenz: Werden neue Karten für die Feldtest benötigt, müssten alle bisher für die Testreihen produzierten Karten ausgetauscht werden, da eine neue Root-CA erzeugt werden müsste.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte kommt wieder nicht

    Gesundheitskarte macht die Maut

    IT-Großprojekte laufen öfter aus dem Ruder. Nicht nur die Lkw-Maut hatte sich spürbar verzögert, sondern auch die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ist nichts für Eilige. Die Karte soll nun nicht vor 2010 kommen, teilte die Bundesregierungauf eine Anfrage des FDP-Gesundheitspolitikers Daniel Bahr an.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte startet schleppend

    Versicherte haben Fotos vergessen

    Am Mega-IT-Projekt "Elektronische Gesundheitskarte" kann man erkennen, dass bei solchen Vorhaben der Unsicherheitsfaktor Mensch in der Planung nicht außer Acht gelassen werden darf. Diesmal verzögern das Projekt nicht etwa Hard- oder Softwareprobleme, sondern die Patienten selbst.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte wird teurer

    Kostenrahmen um 2,5 Milliarden Euro überschritten

    Die Einführung der geplanten elektronischen Gesundheitskarte wird deutlich teurer als geplant. Statt der rund 1,4 Milliarden Euro, von denen das Gesundheitsministerium bislang ausging, werden es 3,9 Milliarden Euro sein, im ungünstigsten Fall sogar 7 Milliarden Euro. Das geht aus einer Kosten-Nutzen-Analyse für die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (Gematik) hervor, die der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung' (kommende Ausgabe) vorliegt. Die rund 585 Millionen Euro Anschaffungskosten für die Karten sind in diesen Beträgen noch nicht enthalten.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: "Befreites Dokument" wirft Fragen auf

    Die als befreites Dokument vom Chaos Computer Club (CCC) online gestellte Kosten-Nutzen-Analyse der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) wirft die Frage auf, ob die Analyse der notwendigen IT für die Gesundheitskarte nicht unterdimensioniert ist. Wie der CCC selbst zur Veröffentlichung der 290 Seiten starken Analyse der Beratungsgesellschaft Booz Allen Hamilton erklärt, genügen die angenommenen Eckdaten in keiner Weise den Anforderungen an ein bundesweit ganztägig im Einsatz befindliches System. "Im Ernstfall droht ein Totalausfall des Systems zu kritischen Zeiten, wie zum Beispiel im Fall einer Grippeepidemie", so das Fazit des CCC zur Veröffentlichung.
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