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Montag, 6.04.2026
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Gesundheitskarte

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: 10.000er-Test in Sachsen

    Nach einer Mitteilung der Projektgesellschaft SaxMediCard soll im Dezember der 10.000er-Test der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) starten. Er findet in der Testregion Löbau-Zittau statt. Dort erhalten 10.000 Versicherte eine Testversion der elektronischen Gesundheitskarte, die in 25 Arztpraxen ausgelesen, aber noch nicht beschrieben werden kann. Damit entspricht die Test-eGK in ihrem Funktionsumfang der herkömmlichen Krankenkassen-Versichertenkarte. Erweiterte Funktionen der eGK sollen im März freigeschaltet werden.
  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: 100.000er-Tests abgesagt

    Nachdem über die Sommerferien in einigen Testregionen die 10.000er-Tests der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) begonnen haben, wird jetzt das Tempo forciert. In einem Pressegespräch hat der für die eGK zuständige Staatssekretär Klaus Theo Schröder bekannt gegeben, dass nach Ansicht des Bundesgesundheitsministeriums keine 100.000er Test mehr notwendig seien. Aus den 10.000er-Test habe man sehr gute Zwischenergebnisse erhalten. Daher sei man davon überzeugt, dass direkt mit dem Rollout beziehungsweise der industriellen Massenproduktion der Komponenten begonnen werden kann, die die endgültige Zulassung durch die Projektgesellschaft gematik bekommen haben. Weil die Technik weitgehend stabil funktioniere, seien für die Kartenlesegeräte keine 100.000er Tests nötig. Auf diese Weise könne der allgemeine Rollout der Komponenten im zweiten Quartal 2008 erfolgen und die eGK wesentlich früher als geplant eingeführt werden.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Abgespeckt bis aufs Gerippe

    Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) wird weiter ausgegeben, doch ihre Funktionen werden weiter eingeschränkt. Das elektronische Rezept, mit dem eigentlich Milliarden durch "medienbruchfreie Kommunikation" gespart werden sollen, wird es in der geplanten Form nicht geben. Übrig bleiben der online aktualisierte Versichertenstammdatendienst (VSDD), das Foto auf der Karte und, als freiwillige Anwendung für die Versicherten, die Anlage eines "Notfalldatensatzes".

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Akzeptanz braucht Zeit

    Mit einem Ausstellerplus von 17 Prozent geht die ConHIT zu Ende. Auch die Besucherzahlen sollten im Plus liegen, da die Fachmesse für IT in der Medizin erstmals mit dem deutschen Chirugenkongress gekoppelt war, dessen Teilnehmer die Messe besuchen konnten. Vom angestrebten Ziel, eine "europäische Leitmesse für IT in der Medizin" zu sein, ist man aber noch ein gutes Stück entfernt.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Ärzte finden Kosten unerträglich

    Nur einen Tag nach dem Start der Testreihen für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) hat der Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe Nachverhandlungen zur Finanzierung des eGK-Projektes gefordert. Gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung erklärte Hoppe in einem Interview, dass die wirtschaftlichen Belastungen, die die medizinische Telematik mit sich bringt, vor allem für niedergelassene Ärzte nicht tragbar seien. Obwohl er grundsätzlich die Einführung der eGK begrüße, müsse die Projektgesellschaft gematik reagieren und nachjustieren, bekräftigte der Ärztepräsident. Andernfalls würden die Ärzte das Projekt "wegen unerträglicher Kostenbelastungen boykottieren."
  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Ärzte positionieren sich

    Mit zwei Veranstaltungen am Wochenende geht die Debatte der Ärzte um ihre Position zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in eine neue Runde. Auf dem Ärztetag der Basis in Hannover treffen sich die Ärzte, die die Gesundheitskarte stoppen wollen. Der Telematik-Tag der Ärztekammer Nordrhein beschäftigt sich hingegen mit Risiken und Nebenwirkungen der Gesundheitskarte. Passend zu den beiden Veranstaltungen hat die Bundesärztekammer eine Positionsbestimmung der Ärzte vorgelegt: ein grundsätzliches Ja zum Heilberufsausweis der Ärzte und ein Jein zur Patientenkarte sollen die Diskussion voranbringen. Bis zum Ärztetag in Ulm im Mai will man eine einheitliche Position gefunden haben.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: D-Trust soll Root-CA betreiben

    Die D-Trust GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Bundesdruckerei, hat von der Gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen der elektronischen Gesundheitskarte) heute den Auftrag zum Betrieb der Root-CA für die Zertifikate des Heilberufeausweises (HBA) und der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) erhalten. Als Root-CA (Certification Authority) stellt D-Trust den jeweiligen Kartenproduzenten Zertifikate zur Verfügung, damit diese die entsprechenden Karten mitsamt den Kunden-Zertifikaten (CV-Zertifikate) produzieren können. Zuvor müssen die Kartenhersteller jedoch eine Prüfprozedur bei der Gematik absolviert haben und von ihr registriert werden.
  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Der Weg ist das Ziel

    Am 22. Dezember ist es soweit: Dann beginnen in Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt die ersten Feldtests mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Sie finden offline statt, mit simulierten Konnektoren, außerdem sind MKT+ Kartenleser dabei, die wenig mit den SICC-Terminals der kommenden Telematik-Infrastruktur zu tun haben. Aber immerhin, es tut sich was im realen Leben. Grund genug für alle Beteiligten, noch einmal einen eHealth-Kongress abzuhalten und all jene Statements abzugeben, die in den vergangenen vier Jahren immer wieder zu hören waren.
  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Die Nöte der Macher

    Auf der neu positionierten IT-Medizinmesse ConhIT gab es zum Messestart getragene Worte und überraschende Einsichten: Die ersten Ergebnisse aus dem Feldtest der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in Schleswig-Holstein sorgten für betretene Mienen. Irreversibel gesperrte Patientenkarten, überforderte Ärzte und magere Projektfortschritte deuten darauf hin, dass die Komplexität der Patientenkarte unterschätzt wurde.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: ein Schneckenrennen

    Die elektronische Gesundheitskarte (eGK), das derzeit größte IT-Projekt der Welt und außerdem mittlerweile ein Leuchtturmprojekt der Großen Koalition, kommt nicht recht voran. Die ersten Modellumgebungen werden frühestens im Januar 2007 online gehen. Ihnen werden die 10.000er-Test in den Modellregionen folgen. Für die 100.000er-Test avisieren die Experten gleich das Jahr 2008 an, sodass der flächendeckende Roll-Out aller Voraussicht nach 2008 bis 2009 erfolgen kann.
  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Erste Patientenakten gehen online

    In Anwesenheit von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) wurde in Bottrop das Pilotprojekt einer sektorübergreifenden Patientenakte (ProspeGKT) gestartet. Unter Federführung von T-Systems können 10.000 Versicherte der Knappschaft und DAK Erfahrungen mit einer zentral geführten Patientenakte sammeln, auf die mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und dem elektronischen Heilberufsausweis (HBA) zugegriffen wird. Drei Jahre lang soll in dem 5,6 Millionen Euro teuren Pilotprojekt ProspeGKT (PDF-Datei) die Praktikabilität und die Datensicherheit einer freiwilligen elektronischen Patientenakte getestet werden, die auf einem zentralen Server im Magdeburger Hochsicherheits-Rechenzentrum von T-Systems gehostet wird. Der Server selbst ist beschlagnahmesicher in einem massiven Stahlkäfig untergebracht – selbst das BKA soll nicht an die Daten kommen können, die es im Zuge des BKA-Gesetzes bei Arztpraxen abfragen darf.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Experten zweifeln Nutzen an

    Derzeit getestete Version leistet kaum mehr als die herkömmliche Versichertenkarte

    Die Einführung der neuen elektronischen Gesundheitskarte (eGK), eines von Deutschlands größten IT-Projekten, kommt nur schleppend voran. Eigentlich sollte die eGK nach den Plänen des Gesundheitsministeriums bereits seit Anfang 2006 flächendeckend im Einsatz sein. Doch noch immer steckt die mit der Einführung der Karte und dem Aufbau der notwendigen Infrastruktur betraute Gematik GmbH mitten in den Tests. Hinzu kommt, dass jetzt auch die versprochenen Effizienzgewinne der eGK von Experten offen angezweifelt werden. "Qualitativ ist die elektronische Gesundheitskarte derzeit nicht besser als das, was wir bereits mit der herkömmlichen Versichertenkarte haben", kritisiert Manfred Klunk, Geschäftsführer IT der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern, gegenüber der IT-Wochenzeitung 'Computerwoche' (aktuelle Ausgabe).

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Fast kostenlose Karten?

    Nach der publikumswirksamen Ausgabe der ersten gebrauchsfähigen elektronischen Gesundheitskarten (eGK) auf der Medica meldet der Kartenhersteller Sagem Orga, dass seine Chipkarten den Funktionstest der Projektgesellschaft Gematik bestanden haben und in den Modellregionen eingesetzt werden dürfen. Auch die Gematik selbst meldet, dass die ersten funktionalen Zulassungstests für die eGK bestanden wurden, verlinkt jedoch nur auf die insgesamt 11 Firmen, die sich um die Produktion der insgesamt 80 Millionen Karten beworben haben.
  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: finaler Neustart

    Die Gesellschafter der Projektgesellschaft Gematik, die für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zuständig ist, haben sich in Berlin auf eine Neuausrichtung des gesamten Systems geeinigt. Leistungsträger (Krankenkassen) wie Leistungserbringer (Ärzte, Zahnärzte) werden danach jeder für sich die volle Zuständigkeit in Teilprojekten bekommen. Diese müssen nicht länger den allgemeinen Konsens berücksichtigen. Nicht gelöst wurde allerdings die wichtige Frage nach der freiwilligen oder zwangsverordneten Online-Anbindung der Arztpraxen. Hier wird erwartet, dass die Bundesregierung eine Gesetzesinitiave startet.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Hessens Kassenärzte sind dagegen

    Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KV Hessen) hat sich am vergangenen Samstag einstimmig gegen die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ausgesprochen. Die Kassenärzte würden keine finanzielle Mittel für ein Projekt aufbringen wollen, das keinerlei Nutzen für Ärzte und Patienten habe, heißt es in der Mitteilung der Vereinigung. "Wenn Politik und Kassen den 'gläsernen Patienten' wollen, sollen sie auch die dafür notwendigen Mittel zur Verfügung stellen. In Zeiten immer weiter zurückgehender Honorare ist ein solches Projekt gegenüber den hessischen KV-Mitgliedern nicht zu vertreten", erklärte der Vorsitzende der KV Hessen, Frank Dastych die Kündigung des Gesellschaftervertrages der "Arbeitsgemeinschaft Telematik".
  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Initiative D21 will Akzeptanz fördern

    Am heutigen Montag (11.12.2006) startete in Schleswig-Holstein der erste Testabschnitt zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Außerdem ist im sächsischen Löbau-Zittau die zweite Testregion an den Start gegangen. In den Testregionen wird die eGK in einer "Funktionsstufe 0" zunächst offline mit wenigen hundert Versicherten getestet, was kaum über die Funktionen der heutigen Krankenversicherungskarte (KVK) hinausgeht. Auf diesem Test aufbauend sollen jedoch die 10.000er Tests starten (zunächst offline, dann online), sobald die entsprechenden Komponenten verfügbar sind. Sollte dies reibungslos verlaufen und auch der anschließende 100.000er Test keine Probleme aufwerfen, so könnte Mitte 2008 mit der deutschlandweiten Einführung der eGK begonnen werden. Nach den Vorgaben des Sozialgesetzbuches V hätte die eGK am 1.1.2006 starten müssen.
  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Jetzt geht's los ...

    Im Beisein hoher Funktionäre wurde das erste Kartenterminal des Basis-Rollouts eingerichtet. Nahezu gleichzeitig startete der erste Konzessionsinhaber in der Region Nordrhein mit der Ausgabe von Heilberufsausweisen. Befürworter der elektronischen Gesundheitskarte sprechen daher von einem Durchbruch.

    In der Praxis des Dürener Arztes Peter Hecking wurde das erste moderne Kartenterminal für die elektronische Gesundheitskarte (eGK) in der "Durchstichregion" Nordrhein installiert. Staatssekretär Klaus Theo Schröder vom Bundesgesundheitsministerium, die treibende Kraft bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte, lobte die Aktion vor Ort als entscheidenden Schritt zur Verbesserung der Patientenversorgung. Er bedankte sich bei dem ebenfalls anwesenden Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Leopold Hansen, für seine vorzügliche Arbeit. Lob kam auch von Walter Döllinger, Staatssekretär für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen. Mit der feierlichen Übergabe des Kartenterminals wurde demonstriert, dass die negative Entscheidung der ärztlichen Vertretersammlung der Region Nordrhein keine aufschiebende Wirkung hat. Diese hatte sich mit 16 zu 14 Stimmen bei sieben Enthaltungen gegen die Einführung der eGK ausgesprochen.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Kanzlerin aufgeklärt

    Inmitten der weiter laufenden Auseinandersetzungen zur Gesundheitsreform hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel am gestrigen Mittwochabend über die Fortschritte bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) informieren lassen. Spitzenvertreter der Ärzte, Krankenkassen und der Hersteller von IT-Lösungen versicherten Merkel, dass die Einführung der Karte die Qualität und Wirtschaftlichkeit des Gesundheitswesens verbessern werde. In der Mitteilung zum Informationsabend in kleiner Runde heißt es außerdem: "Mit der erfolgreichen Umsetzung des größten IT-Projektes im Gesundheitswesen werden für die deutschen Unternehmen im internationalen Wettbewerb Perspektiven geschaffen, die aktiv dazu beitragen, Arbeitsplätze zu sichern und auszubauen."
  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Leuchtturmprojekt digitale Signatur gestartet

    In Braunschweig wurde am heutigen Montag das "Competence Center für die elektronische Signatur im Gesundheitswesen" (CCESigG) gegründet. Es soll als bundesweite Plattform den Einsatz der elektronischen Signatur vor allem bei der Archivierung von klinischen Dokumenten fördern und auf diese Weise die Akzeptanz für den Einsatz des elektronischen Heilberufsausweises (HBA) stärken. Als "Leuchtturmprojekt" wird das CCESigG mit 400.000 Euro ausgestattet und in den ersten drei Jahren durch das Land Niedersachsen, die Stadt Braunschweig und durch Mitgliedsbeiträge unterhalten. Später soll es als Firma mit Beratungsleistungen zur Archivierung von Dokumenten Geld verdienen.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Medizin-IT verliert langsam die Geduld

    Während es in anderen Branchen kriselt, ist die Stimmung unter den IT-Lieferanten für die Medizin eigentlich noch recht gut. Mit einer um 20 Prozent gewachsenen Ausstellungsfläche und einer Reihe von neuen Ausstellern kann die dreitägige Berliner Fachmesse ConHIT zufrieden sein. Erstmals bietet sie einen Karriere-"Tag" für den Nachwuchs an: Am kommenden Donnerstag ist der Besuch der Messe ab 13:00 Uhr für IT-Studenten kostenlos. Nachrichten rund um die elektronische Gesundheitskarte (eGK) trüben indes die Gemütslage.

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