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Montag, 25.05.2026
Transforming Government since 2001

GB: Grossbritannien / United Kingdom

  • Britische Regierung entdeckt YouTube

    Kritiker befürchten Missbrauch des Portals für Propaganda

    Die britische Regierung www.direct.gov.uk ist gar nicht so trocken und eingerostet wir ihr oft nachgesagt wird. Um zu zeigen, dass sie mit dem Geist der Zeit mithalten kann, hat sie zwei Videoclips auf dem Videoportal YouTube gepostet. Alles andere als progressiv ist jedoch der Inhalt der Clips, den das Wirtschaftsmagazin Businessweek doch ziemlich trocken findet. In dem knapp sieben Minuten langen Film werden Politiker und Wirtschaftstreibende in langen Einstellungen porträtiert.

  • Britische Regierung fördert Open-Source-Initiative

    Die Initiative "Open Source Academy" hat die Weihen der britischen Regierung erhalten. Die Bewegung ist ein Sammelbecken mehrerer Projekte, deren Betreiber den Einsatz quelloffener Software in der IT-Landschaft der öffentlichen Hand verstärken wollen. Zudem wollen die Initiatoren eine nationale Community an Softwareentwicklern etablieren, die gemeinsam an entsprechende Vorhaben arbeiten.
  • Britische Regierung hält an Web-Steuerplänen fest

    Entsprechendes Gesetz soll noch vor Sommer 2010 in Kraft treten

    Die britische Regierung unter Premierminister Gordon Brown will an ihren umstrittenen Plänen zur Einführung einer Art Internetsteuer festhalten. Diese sehen vor, dass alle Haushalte in Großbritannien, die über einen Festnetz-Telefonanschluss verfügen, in Zukunft eine Abgabe in der Höhe von 50 Pence (rund 0,59 Euro) pro Monat bezahlen müssen. Die in einem staatlichen Fonds gesammelten Gelder sollen dann in weiterer Folge von der Regierung dazu verwendet werden, den Breitbandausbau im Land voranzutreiben. Auf diese Weise soll letzten Endes sichergestellt werden, dass jeder britische Staatsbürger einen ausreichend schnellen Internetzugang zur Verfügung hat. "Mein Ziel ist es, die Internetabgabe per Gesetz noch vor den Parlamentswahlen im nächsten Sommer durchzubringen", zitiert der Guardian den britischen Finanzminister Stephen Timms, der die zusätzlichen Steuereinnahmen mit 150 bis 175 Mio. Pfund jährlich beziffert.

  • Britische Regierung könnte bei Desktop-PCs auf Linux umsteigen

    Die Beschaffungsabteilung der britischen Regierung OGC sieht in Linux-Systemen eine praktische Alternative für den Windows-Desktop. Laut einer gestern in London vorgestellten Studie der Behörde sei ein Umstieg in weiten Teilen der staatlichen Organisationen praktikabel und würde perspektivisch zu deutlichen Kostensenkungen führen. Erstmals besteht nun die Möglichkeit, dass Microsoft nicht nur einzelne Stadtverwaltungen oder Ministerien, sondern große Bereiche eines staatlichen Verwaltungsapparates an das Open Source-Lager verliert.
  • Britische Regierung plant stärkeren Einsatz von Open Source-Software

    60 Prozent planen Kurswechsel

    Die britische Regierung plant den stärkeren Einsatz von Open Source-Software. Laut einer Umfrage der in London erscheinenden 'Financial Times' (Montagsausgabe) wollen 60 Prozent der lokalen Vertreter des wieder gewählten Labour-Regierungschefs Tony Blair künftig verstärkt auf offene Software-Systeme setzen. Der öffentliche Sektor des Inselreichs gab in 2003 bis 2004 umgerechnet 23,5 Milliarden Dollar im IT-Bereich aus.

  • Britische Regierung plant weiterhin Kfz-Maut

    Die britische Regierung plant weiterhin die Einführung einer flächendeckenden Fahrzeugmaut. Nach Informationen des britischen Telegraph wurden für erste Tests bereits acht Bezirke ausgewählt, darunter Leeds, North Yorkshire und Essex. Ab Januar 2010 sollen zunächst 100 Fahrzeuge in jeder der ausgewählten Regionen die Technik erproben, die vermutlich ähnlich wie beim deutschen Toll Collect auf einer On-Board Unit mit einem GPS-Empfänger basiert. Angeblich will das Verkehrsministerium demnächst mit vier Unternehmen Verträge zum Test der Technik für die Straßenbenutzungsgebühren abschließen. Drei weitere Unternehmen sollen das System überwachen und sicherstellen, dass korrekt abgerechnet wird.

  • Britische Regierung plant zentrale Kinderschutz-Datenbank

    Nach einem nun in Großbritannien veröffentlichen Gesetzentwurf soll es künftig Eltern möglich sein, potenzielle Babysitter, Schulpersonal oder Nachhilfelehrer vorab online in einer speziellen Datenbank zu überprüfen. Das sieht der vom Department for Education and Skills heute vorgestellte Safeguarding Vulnerable Groups Bill vor. Arbeitgeber müssen mit einer Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren rechnen, wenn sie wissentlich vorbestrafte Sexualstraftäter für Aufgaben anstellen, bei denen sie mit Kindern zu tun haben, und zwar auch online beispielsweise über Chat-Räume.
  • Britische Regierung ruft Beamte zur Web-2.0-Nutzung auf

    Strategiepapier regelt behördlichen Umgang mit Online-Diensten

    Die britische Regierung hat die Behörden des Landes und ihre Mitarbeiter dazu aufgerufen, sich stärker kommunikativ auf Online-Portalen wie dem Micro-Blogging-Dienst Twitter zu engagieren. "Derartige Internetdienste stellen eine sehr gute Möglichkeit dar, direkt mit der Bevölkerung in Kontakt zu treten und relevante Informationen schnell und effektiv verbreiten zu können", zitiert der Guardian den ehemaligen Labour-Minister Tom Watson. Die einzelnen Regierungsabteilungen und -ministerien müssten deshalb versuchen, sich solche Dienste besser zu Nutze zu machen, um einen gegenseitigen Dialog mit den Bürgern anzuregen und eigene Anliegen effizienter in den öffentlichen Diskurs einzubringen. "Dass die staatlichen Behörden twittern, ist prinzipiell eine gute Sache. Denn auf diese Weise ist es ihnen möglich, eigene Communitys um spezifische Interessen herum zu bilden und diesen dann einen Einblick in die derzeitigen Aktivitäten der einzelnen Abteilungen zu verschaffen", so Watson.

  • Britische Regierung startet neues Intranet

    Die britische Regierung hat in der vergangenen Woche ein neues sicheres Intranet-System in Betrieb genommen, das alle zentralen und lokalen Abteilungen sowie Organisationen der öffentlichen Hand leichter anbinden soll. Die Infrastruktur dafür stellt Energis Communications im Rahmen eines Fünfjahresvertrags mit einem Volumen von 40 Millionen Dollar zur Verfügung. Abgelöst wird ein Altsystem von Cable and Wireless, gegen das sich Energis bei der Neuausschreibung neben BT durchgesetzt hatte.
  • Britische Regierung vergibt Milliardenprojekte für IT im Gesundheitswesen

    Die britische Regierung vergibt zwei mit insgesamt 1,9 Milliarden britischen Pfund (2,7 Milliarden Euro) dotierte Aufträge zur Modernisierung des Gesundheitswesens an Accenture und Computer Sciences. Beide Verträge laufen bis 2013.Jedes Krankenhaus und alle Arztpraxen im Land sollen künftig elektronisch miteinander verbunden werden. Schottland und Wales besitzen eigene Systeme und beteiligen sich nicht.
  • Britische Regierung will bei ihren Webauftritten sparen

    Die britische Regierung hat in den von ihr betriebenen Webseiten Einsparpotenzial entdeckt. Sie hat die Überprüfung der derzeit 820 Websites angeordnet, um unnütze oder zu teure Angebote auszurangieren. Geplante neue Angebote sollen zunächst einer strengen Prüfung unterzogen werden. Die britische Regierung hofft, einige Millionen Pfund einsparen zu können, auch indem bestehende Infrastruktur ausgereizt und Open Source verwendet werde.

  • Britische Regierung will bis 2015 Glasfaser in jedem Ort

    Neue Regierung, neue Pläne zum Internetausbau: Die konservativ-liberale Regierung in Großbritannien will Glasfaserkabel in alle Gemeinden des Landes verlegen. Bis Mitte des Jahrzehnts sollen 90 Prozent der Bürger Zugang zu superschnellem Breitbandinternet bekommen.

    Die britische Regierung plant, das Land mit superschnellem Internet zu versorgen, berichtet die britische Tageszeitung Guardian. Ziel ist es, Glasfaserkabel in alle Gemeinden des Landes zu verlegen. Die letzte Meile in die Haushalte soll mit vorhandenen Kupferkabeln bewältigt werden.

  • Britische Regierung will Datenaustausch zwischen Behörden erleichtern

    Der britische Premierminister Tony Blair hat Pläne bekannt gegeben, den Austausch von Daten über Bürger zwischen den Behörden zu erleichtern. Die Pläne waren zuvor über die britischen Medien wie die BBC bekannt geworden und hatten bereits heftige Kritik geweckt. Diese veranlasste den Gesundheitsminister John Hutton in einem BBC-Radiointerview zu der Beschwichtigung, die Pläne seien keine weiteren Schritte in Richtung eines Überwachungsstaates. Die Regierung wolle keine "riesige Datenbank" oder ein neues IT-System einrichten, und die Bürger würden nicht dazu verpflichtet, ihre Daten preiszugeben.
  • Britische Regierung will Gesichtserkennung an Flughäfen einführen

    Die britische Regierung will Kontrollen an den Flughäfen im Land künftig auch auf Gesichtserkennung ausweiten. Ab Sommer würden erste automatische Schleusen zu Testzwecken eingerichtet, kündigte Innenminister Liam Byrne an. Bei Reisenden aus Großbritannien und der EU, die bereits mit biometrischen Pässen ausgestattet sind, soll das System die auf den Chips gespeicherten Lichtbilder mit aktuellen Kameraaufnahmen vergleichen.

  • Britische Regierung will Schlüssel-Herausgabe erzwingen

    ZDNet UK: Bis zu zwei Jahre Haft, wenn Verdächtige Schlüssel nicht preisgeben

    Die britische Regierung will die Möglichkeiten der Polizei verbessern, wenn es darum geht, Einblick in verschlüsselte Daten zu erhalten. Organisationen und Einzelpersonen sollen durch eine Gesetzesänderung gezwungen werden können, ihre Daten zu entschlüsseln bzw. die Schlüssel an die Strafverfolgungsbehörden herauszugeben. Andernfalls drohen bis zu zwei Jahre Haft, berichtet ZDNet UK.

  • Britische Regierung zählt Cyber-Angriffe zu stärksten Bedrohungen

    Angriffe auf Computernetze zählt die britische Regierung zu den ernsthaftesten Bedrohungen für das Land. Das sagte die britische Innenministerin Theresa May dem Radiosender BBC 4. Der Terrorismus sei zwar sehr ernst zu nehmen, aber nur eine von vielen Bedrohungen. Cybercrime sei eine neue, wachsende Gefahr.

    Die britische Regierung will am morgigen Dienstag den Strategiebericht "Strategic Defence Review" zur Sicherheitslage vorlegen. Darin hat das im Mai von Premierminister David Cameron eingesetzte National Security Concil laut BBC 16 verschiedene Bedrohungen ausgemacht. Neben Terrorismus und Angriffe auf Computersysteme seien darunter auch Gefahren wie Großunfälle, Grippeepidemien und internationale militärische Krisen.

  • Britische Regierungsrichtlinie fordert Lizenzkostenfreiheit

    Die konservative britische Regierung will den Einsatz von Open-Source-Software in der öffentlichen Verwaltung erleichtern. Dazu gibt eine Richtlinie des Kabinettsbüros den Einsatz offener Standards vor.

    Die neue britische Regierung hat sehr konkrete Vorstellungen davon, welche Anforderungen die öffentliche Verwaltung bei der Vergabe von Aufträgen zur Beschaffung von Software und IT-Systemen zu berücksichtigen hat. Das geht aus einer aktuellen Beschaffungsrichtlinie des zuständigen Kabinettsbüros hervor (Action Note 3/11 31 January 2011). Dort heißt es, dass Regierungsbehörden "in ihren Beschaffungsvorgaben wo immer möglich auf offene Standards setzen sollten". Abweichungen von dieser Vorgabe müssten durch "klare Geschäftsgründe" gerechtfertigt werden.

  • Britische Schule testet biometrisches Gesichtserkennungssystem

    Keine Chance mehr für Schwänzer oder Spätaufsteher: Das St. Neots Community College im britischen Cambridgeshire will von dieser Woche an ein System zur biometrischen Gesichtserkennung testen und damit die Anwesenheitspflicht der Schüler überwachen. Die Ausbildungsstätte setzt dabei laut britischen Medienberichten auf eine kostenlos zur Verfügung gestellte Technik der Firma Aurora aus Northampton, die nach Angaben des Herstellers die Schüler mit einem unsichtbaren Infrarotlicht über einen Meter Entfernung hinweg in 1,5 Sekunden identifizieren kann. Das Scannen soll während des Probelaufs aber nicht automatisch erfolgen. Vielmehr ist geplant, dass die Schüler anfangs zum Lesegerät gehen, eine PIN eingeben und sich dann verifizieren lassen.

  • Britische Schule testet RFID-Chips in der Schulkleidung

    Für die Hungerhill School in Doncaster, South Yorkshire, geht angeblich die Sicherheit der Schüler über alles. So gibt es beispielsweise das System "Sicherheit für die Kinder an der Schule", bei dem Eltern via E-Mail, SMS und/oder automatischen Telefonbotschaften benachrichtigt werden, wenn die Kinder sich nicht ordnungsgemäß gemeldet haben. Die Eltern sind dann verpflichtet, möglichst umgehend den Grund der Abwesenheit mitzuteilen.

  • Britische Studie kritisiert IT-Projektmanagement

    Eine gemeinsame Studie der britischen Royal Academy of Engineering und der British Computer Society kommt zu einem vernichtenden Urteil über das Management von IT-Projekten in Großbritannien und den Ausbildungsstand der Beteiligten. Die durch vergleichbare Probleme im vergangenen Jahr entstandenen Schäden belaufen sich Schätzungen zufolge in den USA auf umgerechnet rund 130 Milliarden Euro, die EU liegt aber mit Schäden von etwa 120 Milliarden Euro nur knapp dahinter.
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