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Montag, 6.04.2026
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Die Berliner Kommunalverwaltung prüft den breiten Einsatz von Open-Source-Software. Als erster von zwölf Bezirken erwägt Tempelhof-Schöneberg, rund 2000 PC-Arbeitsplätze und zugehörige Server von Windows NT auf Linux umzustellen. Noch offen ist bislang die Strategie der Berliner Landesregierung.

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"Die hitzigen Diskussionen, wie sie noch vor einem Jahr vorherrschten, sind einer nüchternen Betrachtung gewichen." Das ist eine der Schlussfolgerungen aus der Tagung "Software nur noch frei und offen?" für Beschäftigte der Schweizer Bundesverwaltung, der Kantone und der Gemeinden, die etwa 200 Interessierte anzog. Die Tagung wurde veranstaltet vom Informatikstrategieorgan Bund (ISB) und der Privaten Hochschule für Wirtschaft in Zürich. Diskutiert wurden Themen wie Wirtschaftlichkeit, die parallele Verwendung von OSS und CSS in Verwaltungen und Rechtsaspekte.

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Der Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg prüft derzeit den Umstieg von Windows NT auf Linux auf den 2000 Arbeitsplätzen der Verwaltung sowie auf den Servern. Vor drei Monaten ist der IT-Dienstleister EDS damit beauftragt worden, die Vor- und Nachteile des Umstiegs zu begutachten.

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Das US-amerikanische Center for Strategic and International Studies (CSIS) hat weltweit 90 in Behörden und anderen staatlichen Stellen laufende Initiativen und Projekte zum Einsatz von Open Source zusammengetragen (PDF). Die Forscher sind dabei auf 24 dringende Empfehlungen für den Einsatz von Open Source gestoßen. Keine dieser Entscheidungen sei aber bisher letzlich umgesetzt worden, heißt es in der Studie. Es gebe bisher auch keine behördliche Entscheidung, die den Einsatz proprietärer Software verbietet.

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Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg erwägt den Wechsel Windows NT auf Linux und könnte damti zum Vorreiter für die anderen elf Bezirke werden.

Insgesamt könnte der Umstieg über 25.000 PCs betreffen, mehr noch als in München. Diese arbeiten fast ausschließlich mit Windows NT 4.0, das von Microsoft nicht mehr unterstützt wird - und ein Update auf Windows 2000 oder XP käme wirklich teuer, nicht nur bei den Lizenzkosten. Denn mit Linux könnten 90 Prozent der eingesetzten PCs noch ein Weilchen genutzt werden. Dagegen sei Windows XP aufgrund des dann notwendigen Hardware-Austauschs »keine realistische Alternative«, erklärte IT- Bezirks-Manager Piechowski.

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