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Donnerstag, 26.02.2026
Transforming Government since 2001

eCard

  • Datenschützer fordern Sorgfalt bei der Gesundheitskarte

    Unmittelbar bevor am Montag (14. März) die Fraunhofer-Institute ihren Vorschlag für eine Architekturspezifikation der Gesundheitskarte der Bundesregierung übergeben, haben die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder in einer Entschließung noch einmal zu besonderer Sorgfalt bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte gemahnt. Im Public Sector Parc (Halle 9) auf der CeBIT ist die Gesundheitskarte ein zentrales Thema, dem die Bundesregierung am Montag einen eigenen Aktionstag widmet.
  • DE-RP: Behörden in Rheinland-Pfalz setzen auf den neuen Personalausweis

    Das Bundesland Rheinland-Pfalz hat nach einer Mitteilung des Bundesinnenministeriums die Einsatzmöglichkeiten des elektronischen Personalausweises für seine Bürger deutlich ausgeweitet. "Fast flächendeckend" soll der Ausweis bei sieben Anträgen so eingesetzt werden können, dass ein Behördengang überflüssig wird.

    Wer in Rheinland-Pfalz ein Führungszeugnis, eine Meldebescheinigung, oder eine Bescheinigung der Aufenthaltsgenehmigung braucht, kann den jeweiligen Antrag mit der elektronischen ID-Funktion des Personalausweises abschicken. Auch die Auskunft aus dem Gewerbezentralregister, die Beantragung einer Übermittlungssperre der Meldedaten und die Anträge auf Ausstellung einer Geburts-, Heirats-, Lebenspartnerschafts- und Sterbeurkunde können elektronisch erfolgen. Schließlich steht der digitale Weg für die Anmeldung zur Heirat beim Standesamt offen, nur die Eheschließung selbst muss analog vollzogen werden.

  • DE-RP: Rheinland-Pfälzer Kommunen setzen auf den Online-Ausweis

    Ab sofort können die Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz, die einen neuen Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion besitzen, ihre Verwaltungsangelegenheiten bequem und schnell am Computer erledigen. Der Gang zum Amt ist vielen Fällen nicht mehr erforderlich. Die IT-Beauftragte der Bundesregierung, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, begrüßt diese wichtige Modernisierung der kommunalen Verwaltungsarbeit in Rheinland-Pfalz: "Dank integrierter Online-Ausweisfunktion können die Kommunen nun Behördenleistungen vollständig elektronisch über das Internet abwickeln. Die Bürgerinnen und Bürger sparen Zeit und Geld und können sich immer darauf verlassen, dass ihre persönlichen Daten auch im Internet sicher sind."

  • DE: Digitale Signatur mit dem ePerso zum Sonderpreis

    Bislang war der elektronische Personalausweis nur "vorbereitet" für das digitale Signieren. Jetzt bietet erstmals die Berliner Bundesdruckerei eine Web-Anwendung an, mit der sich qualifizierte Zertifikate auf die Plastikkarte herunterladen lassen. Die sign-me-App läuft zunächst in einem Feldversuch, der Regelbetrieb soll Anfang nächsten Jahres starten.

    Die Zertifikate sind für 10 Euro im Online-Shop von Reiner SCT erhältlich und gelten ein Jahr. Für die Teilnahme an dem Versuch benötigt man einen Ausweis, dessen eID-Funktion freigeschaltet ist, sowie einen Internet-Explorer 9 oder Firefox 10 ESR mit installiertem Plug-in der offiziellen AusweisApp. Die Bundesdruckerei verschickt an die Teilnehmer einen Online-Fragebogen zur Benutzerfreundlichkeit der Anwendung.

  • DE: Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte beginnt

    Ab Oktober 2011 wird begonnen, die elektronische Gesundheitskarte bundesweit zu verteilen. Details werden die Organisationen der Ärzte, Kliniken und Krankenkassen heute in Berlin präsentieren.

    Die Krankenkassen müssen, um die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, bis Ende 2011 zehn Prozent der Versicherten mit der elektronischen Gesundheitskarte ausstatten. Andernfalls droht eine Strafzahlung.

  • DE: Elektronische Gesundheitskarte kommt für alle

    Mit der elektronischen Gesundheitskarte rollt eine kleine Revolution im deutschen Gesundheitswesen an - doch auch nach dem offiziellen Start ist der medizinische Nutzen vorerst offen. Rund sieben Millionen gesetzlich Versicherte bekommen das technische Zauberkärtchen bis Jahresende.

    Künftig sollen Ärzte und Kliniken Arztbefunde oder Röntgenbilder einzelner Patienten mit der Karte als Schlüssel online von sicheren Servern herunterladen können. Diese «Vision» werde aber wohl erst in rund fünf Jahren Wirklichkeit, schränkte der Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Carl-Heinz Müller, ein.

  • DE: Elektronische Gesundheitskarte: Online-Anbindung kommt

    Die Gesellschafterversammlung der für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zuständigen Gematik hat einstimmig die Online-Anbindung der eGK beschlossen. Der Beschluss kam zustande, nachdem die Ärzteschaft ihren Widerstand gegen den Plan "Alternative 2012" der Krankenkassen aufgab. Beschlossen wurde, dass 10 Monate nach Einführung des Online-Datenabgleiches der eGK die qualifizierte elektronische Signatur (QES) für die Ärzte eingeführt werden muss, damit Arztbriefe signiert und verschlüsselt werden können.

  • DE: Neustart für die elektronische Gesundheitskarte

    Die "dritte Verordnung zur Änderung der Verordnung über Testmaßnahmen für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte" (3. EGKTestVÄndV) ist in Kraft getreten. Mit ihr wird die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in fünf Einzelprojekte mit unterschiedlichen Projektleitern aufgeteilt, die bis zum 25. März 2011 ihre Anforderungen in Lastenhefte formulieren müssen. Im September sollen dann die Pflichtenhefte folgen und unverzüglich umgesetzt werden. Zusammen mit der (noch nicht unterschriebenen) Finanzierungsvereinbarung für Lesegeräte und der Verpflichtung der Krankenkassen, in diesem Jahr mindestens 10 Prozent der Versicherten mit einer eGK auszustatten, soll neuer Schwung in das Gesamtprojekt kommen.

  • DE: Start der Elektronischen Gesundheitskarte lässt viele Fragen offen

    Am Mittwoch haben sich die Spitzenvertreter der Krankenkassen und der Ärzteschaft im Rahmen eines "Rollout-Informationstages" der Projektgesellschaft Gematik in Berlin den Fragen der Presse zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK) gestellt. Alle Beteiligten zeigen sich demonstrativ optimistisch, dass das größte deutsche IT-Projekt – sieben Jahren verspätet und erheblich abgespeckt – nun richtig startet. Dabei soll die Online-Kommunikation aller Beteiligten erst 2015 kommen.

    Ab dem 1. Oktober geben die gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands die eGK aus. Sie müssen im kommenden Quartal per Gesetz 10 Prozent ihrer Versicherten mit der eGK versorgen, andernfalls werden ihnen 2 Prozent der Verwaltungsgelder gestrichen. Für das Jahr 2012 soll das vom Gesundheitsministerium vorgegebene eGK-Quorum gar bei 70 Prozent liegen. Damit kommt eine Karte in Umlauf, die im Offline-Betrieb sinnlos ist und deren Online-Betrieb mit vielen offenen Fragen behaftet ist.

  • DE: Zustimmung zur elektronischen Gesundheitskarte wächst

    Die Zustimmung zur elektronischen Gesundheitskarte wächst. Rund 70 Prozent der Bundesbürger sind für die Karte, wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben hat. Bei der letzten Erhebung 2009 waren es noch 59 Prozent. „Die Bürger sehen die Vorteile der elektronischen Gesundheitskarte offenbar sehr deutlich. Dies ist ein Auftrag an die Politik und alle Beteiligten, die Karte schnellstmöglich einzuführen und ihre Potentiale mit neuen Funktionen auch wirklich auszuschöpfen“, sagte Prof. Dieter Kempf, Präsident des BITKOM.

    Je jünger die Befragten, desto deutlicher der Zuspruch. Mehr als vier Fünftel der unter 30-Jährigen wünschen sich die Einführung der Karte. Aber auch unter Senioren (65 Jahre und älter) befürwortet sie eine solide Mehrheit von 55 Prozent. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind nur gering.

  • Deutsche und österreichische Gesundheitskarte im Vergleich

    Auf seiner CeBIT-Pressekonferenz stellte der deutsche Chipkartenproduzent Giesecke & Devrient (Halle 17, Stand D28) die Telematik der österreichischen Gesundheitskarte vor, für die die Firma 8 Millionen "e-cards" und 24.000 Ordinationskarten für Ärzte und Apotheker liefert. Seit dem 28. Februar 2005 durchläuft die e-card im nördlichen Burgenland einen ersten Feldtest mit 86 Arztpraxen und 104.000 Patienten. Von diesem Feldtest berichtete Gesamtprojektleiter Volker Schörghofer vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, dass die Akzeptanz der neuen Karte hervorragend sei. Damit stünde das 160 Millionen Euro teure Projekt besser als erwartet da.
  • Deutschland: Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum elektronischen Dienst- und Truppenausweis in Kraft

    Die Multifunktionskarten kommen

    Mit der heute in Kraft getretenen neuen Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum elektronischen Dienstausweis ist der Weg frei für die Einführung elektronischer Dienst- und Truppenausweise in der Bundesverwaltung. Damit können die seit über 30 Jahren konzeptionell unveränderten Papierausweise durch fälschungssichere Chipkarten abgelöst werden. Zudem bieten die elektronischen Ausweise auch Möglichkeiten für behördeninterne und übergreifende Dienste, wie z.B. Arbeitszeiterfassung und elektronische Signaturen, für die ein einheitliches Trägermedium in der Bundesverwaltung bisher fehlte.

  • Deutschland: E-Gesundheitskarte: Datenverlust mit Folgen

    Die Testläufe der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und den ärztlichen Heilberufsausweis der Generation 1 haben einen gravierenden Rückschlag erlitten. Nach dem Ausfall eines Hardware Sicherheitsmoduls (HSM), auf dem das private Schlüsselmaterial der Root Certificate Authority (Root-CA) für Karten der Generation 1 gespeichert war, stellte sich heraus, dass es kein Backup dieser Daten gab. Die Konsequenz: Werden neue Karten für die Feldtest benötigt, müssten alle bisher für die Testreihen produzierten Karten ausgetauscht werden, da eine neue Root-CA erzeugt werden müsste.

  • Deutschland: E-Personalausweis soll Pseudonym-Funktion erhalten

    Der geplante elektronische Personalausweis soll nach Angaben des Bundesinnenministeriums (BMI) eine Pseudonym-Funktion erhalten. So sollen sich Bürger im Netz identifizieren können, "ohne ihre personenbezogenen Daten offen legen zu müssen", schreibt der parteilose BMI-Staatssekretär August Hanning an die innenpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Gisela Piltz (Brief als PDF-Dokument). Auf einem RFID-Chip im neuen Personalausweis soll auch ein Zertifikat gespeichert werden, das der "gegenseitigen Authentifizierung" von Diensteanbietern und Surfern diene, schreibt der Staatssekretär.

  • Deutschland: eID-Projekte auf der Zielgeraden

    "Mehr Sicherheit, mehr Service" – unter diesem Motto präsentierte Martin Schallbruch, IT-Direktor im Bundesministerium des Innern, heute auf der Omnicard den Stand und die Planungen zur Einführung weiterer elektronischer Ausweisdokumente in Deutschland. Die neuen elektronischen Reisepässe der zweiten Generation, die nicht nur das Gesichtsbild, sondern auch die Fingerabdrücke des Inhabers biometrisch abspeichern und für Kontrollzwecke nutzen, sind seit der Einführung am 1. Novermber etwa 500.000-mal ausgestellt worden. "Es gibt keine Probleme", berichtete Schallbruch. Die Diskussionen, die Ende vergangenen Jahres "teilweise heftig und laut" geführt wurden, seien jetzt "sehr, sehr leise, wenn es überhaupt noch eine Diskussion gibt", und bei den Antragstellern sei "unabhängig von den Presseberichten" eine positive Einstellung zu verzeichnen – "wir sind sehr glücklich darüber".

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Ärzte positionieren sich

    Mit zwei Veranstaltungen am Wochenende geht die Debatte der Ärzte um ihre Position zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in eine neue Runde. Auf dem Ärztetag der Basis in Hannover treffen sich die Ärzte, die die Gesundheitskarte stoppen wollen. Der Telematik-Tag der Ärztekammer Nordrhein beschäftigt sich hingegen mit Risiken und Nebenwirkungen der Gesundheitskarte. Passend zu den beiden Veranstaltungen hat die Bundesärztekammer eine Positionsbestimmung der Ärzte vorgelegt: ein grundsätzliches Ja zum Heilberufsausweis der Ärzte und ein Jein zur Patientenkarte sollen die Diskussion voranbringen. Bis zum Ärztetag in Ulm im Mai will man eine einheitliche Position gefunden haben.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Die Nöte der Macher

    Auf der neu positionierten IT-Medizinmesse ConhIT gab es zum Messestart getragene Worte und überraschende Einsichten: Die ersten Ergebnisse aus dem Feldtest der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in Schleswig-Holstein sorgten für betretene Mienen. Irreversibel gesperrte Patientenkarten, überforderte Ärzte und magere Projektfortschritte deuten darauf hin, dass die Komplexität der Patientenkarte unterschätzt wurde.

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Experten zweifeln Nutzen an

    Derzeit getestete Version leistet kaum mehr als die herkömmliche Versichertenkarte

    Die Einführung der neuen elektronischen Gesundheitskarte (eGK), eines von Deutschlands größten IT-Projekten, kommt nur schleppend voran. Eigentlich sollte die eGK nach den Plänen des Gesundheitsministeriums bereits seit Anfang 2006 flächendeckend im Einsatz sein. Doch noch immer steckt die mit der Einführung der Karte und dem Aufbau der notwendigen Infrastruktur betraute Gematik GmbH mitten in den Tests. Hinzu kommt, dass jetzt auch die versprochenen Effizienzgewinne der eGK von Experten offen angezweifelt werden. "Qualitativ ist die elektronische Gesundheitskarte derzeit nicht besser als das, was wir bereits mit der herkömmlichen Versichertenkarte haben", kritisiert Manfred Klunk, Geschäftsführer IT der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern, gegenüber der IT-Wochenzeitung 'Computerwoche' (aktuelle Ausgabe).

  • Deutschland: Elektronische Gesundheitskarte: Viele Meinungen und ein negativer Grundtenor

    Die geplante elektronische Gesundheitskarte (eGK) hat unter den deutschen Ärzten wenige Fürsprecher. Während der "Ärztetag der Basis" die Karte rundweg ablehnte und einen Neustart des Telematik-Gesetzes forderte, schlug die Kassenärztliche Vereinigung Hessen eine Karte vor, die zwar das Foto der Versicherten und die lebenslang gültige Versicherungsnummer erhält, sonst aber keinen Speicher für elektronische Rezepte und freiwillige Anwendungen. Auf dem Telematik-Tag der Ärztekammer Nordrhein forderte Philipp Stachwitz, Sprecher der Bundesärztekammer, eine Neukonzeption der eGK. Patient wie Arzt müssten sich freiwillig entscheiden können, ob sie die neuen Möglichkeiten der Karte nutzen wollen. Außerdem soll nach Stachwitz der Notfalldatensatz auf der neuen Karte durch eine "klinische Basisinformation" ersetzt werden.

  • Deutschland: Grünes Licht für elektronischen Personalausweis

    Der Innenausschuss des Bundestags hat den Weg freigemacht für die Verabschiedung der umstrittenen Novelle des Personalausweisgesetzes. Mit den Stimmen der großen Koalition beschlossen die Innenpolitiker den Regierungsentwurf Auf dem neuen Ausweis sollen zwei Fingerabdrücke und ein elektronischer Identitätsnachweis gespeichert werden können. Dazu soll das Dokument die Möglichkeit mitbringen, eine elektronische Signatur auf einem kontaktlos auslesbaren Chip zu hinterlegen. Die Zusatzfunktion fürs Internet soll die verbindliche elektronische Übermittlung von Identitätsmerkmalen ohne biometrische Daten in Online-Anwendungen und in lokalen Verarbeitungsprozessen etwa an Automaten gestatten.

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