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Donnerstag, 26.02.2026
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ePass

  • Deutschland: E-Personalausweis soll informationelle Selbstbestimmung wahren

    Martin Schallbruch, IT-Direktor im Bundesinnenministerium, und Vertreter des IT-Branchenverbands Bitkom haben den elektronischen Personalausweis als unerlässlich zur Sicherung der Identität in der digitalen Welt bezeichnet. Hintergrund sei der "besorgniserregende" Anstieg beim Identitätsmissbrauch, erklärte Schallbruch auf der gleichnamigen Konferenz der beiden Organisationen zum Safer Internet Day heute in Berlin. Dieser spiele bei Feldern wie Phishing, Online-Auktionen oder Kreditkartenmissbrauch fast immer eine Rolle und sei ins Blickfeld der organisierten Kriminalität gerückt.

  • Deutschland: E-Personalausweis soll Pseudonym-Funktion erhalten

    Der geplante elektronische Personalausweis soll nach Angaben des Bundesinnenministeriums (BMI) eine Pseudonym-Funktion erhalten. So sollen sich Bürger im Netz identifizieren können, "ohne ihre personenbezogenen Daten offen legen zu müssen", schreibt der parteilose BMI-Staatssekretär August Hanning an die innenpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Gisela Piltz (Brief als PDF-Dokument). Auf einem RFID-Chip im neuen Personalausweis soll auch ein Zertifikat gespeichert werden, das der "gegenseitigen Authentifizierung" von Diensteanbietern und Surfern diene, schreibt der Staatssekretär.

  • Deutschland: Elektronischer Ausweis ab 2008

    Staat modernisiert Verwaltung

    Nach dem elektronischen Reisepass kommt vom Jahr 2008 an auch der elektronische Personalausweis. Die Einführung des Ausweises ist Teil des vom Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin beschlossenen umfassenden Programms zur Modernisierung der Bundesverwaltung. Der Staat will nach Worten von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) seinen Bürgern einen besseren Service bieten und Vorreiter für eine sichere Internetkommunikation sein.

  • Deutschland: Elektronischer Dienstausweis für Bundesbehörden

    Ab Sommer schrittweise Einführung bei der Bundeswehr

    Die Bundesdruckerei wird einen elektronischen Dienstausweis (eDA) für die deutschen Bundesbehörden produzieren, der ab Sommer zunächst schrittweise bei der Bundeswehr eingeführt werden soll.

    Die Bundesdruckerei hat den eDA unter Mitwirkung des Bundeskriminalamts (BKA) und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelt. Er besteht aus langlebigem Polycarbonat und ist als Hybridkarte ausgeführt, die sowohl über einen kontaktlosen Speicherchip als auch über einen kontaktbehafteten Prozessorchip verfügt. Der klassische Sichtausweis der Behörden wurde mit zahlreichen zusätzlichen elektronischen Mechanismen ausgestattet.

  • Deutschland: Elektronischer Personalausweis

    Der Bundestag hat am 18. Dezember 2008 den vom Bundeskabinett am 23. Juli 2008 beschlossenen Entwurf des Gesetzes über Personalausweise und den elektronischen Identitätsnachweis sowie zur Änderung weiterer Vorschriften in dritter Lesung beraten und an den Bundesrat überwiesen. Damit ist der Weg frei für die Einführung des elektronischen Personalausweises im Scheckkartenformat, der ab November 2010 den bisherigen Personalausweis ablösen wird.

  • Deutschland: Elektronischer Personalausweis nimmt Fahrt auf

    Mit neuem Logo, das eID-Anbieter künftig auf ihren Webseiten nutzen sollen, präsentiert sich der elektronische Personalausweis auf der CeBIT in Halle 9 mit einem ganzen Bündel von Anwendungen. "Meine wichtigste Karte", so der neue Werbeslogan für den Ausweis, soll so überzeugend sein, dass ab dem 1. November ein regelrechter Run auf die Karten einsetzen kann. Über 30 Industriepartner aus dem Feldtest präsentieren Lösungen für den Ausweis, täglich gibt es mehrere Vorträge über seine Fähigkeiten.

  • Deutschland: Elektronischer Personalausweis: Hart im Zeitplan

    Mit der Ausgabe der neuen elektronischen Personalausweise (ePA) und ihrer eID-Funktion ist auch der Aufbau einer Infrastruktur verbunden. Damit die eID vom Bürger zur Authentisierung in E-Commerce- und E-Government-Anwendungen genutzt werden kann, benötigt der User außer dem ePA einen Kartenleser und eine spezielle Software, den sogenannten Bürgerclient. Im Hintergund müssen zudem ein oder mehrere eID-Server die sichere Abwicklung der Authentisierungsvorgänge zwischen dem Kunden und Dienstanbieter übernehmen. Zur Infrastruktur gehört auch ein Portal, von dem der Client heruntergeladen werden kann und das Unterstützungsleistungen sowie FAQs anbietet.

  • Deutschland: Elektronischer Reisepass birgt Sicherheitsrisiken

    Standardwirrwarr und unausgereiftes Konzept

    Der neue biometrische Reisepass soll einen Höchststand an Fälschungssicherheit bieten, so die Verantwortlichen. Doch sein Standardwirrwarr, die komplexe Architektur und ein unausgereift wirkendes Konzept seien alles andere als vertrauenserweckend, schreibt das IT-Fachmagazin 'iX' (aktuelle Ausgabe). Der neue elektronische Reisepass enthält neben den klassischen Sicherheitsmaßnahmen einen RFID-Chip, in dem die Daten des Passinhabers einschließlich einer digitalisierten Version seines Lichtbilds gespeichert sind. Diese Informationen, die mit einem speziellen Lesegerät ausgelesen werden, dienen Grenzbeamten zur Überprüfung der Identität des Reisenden.

  • Deutschland: ePässe mit Fingerabdrücken: Bundesrat beschließt Änderung des Passgesetzes

    Weiterer Ausbau der staatlichen Überwachung

    Heute hat der Bundesrat der Änderung des Passgesetzes zugestimmt. Da die Passgesetznovelle bereits Ende Mai den Bundestag passiert hatte, sind jetzt die Voraussetzungen für elektronische Reisepässe der zweiten Generation geschaffen. Ab November 2007 werden neu ausgestellte ePässe neben dem digitalen Passfoto auch die Fingerabdrücke des Passinhabers im Chip enthalten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) erklärte dazu in Berlin: "Das neue Passgesetz ist Basis für hochsichere Dokumente und modernste Biometrie gestützte Kontrollen."

  • Deutschland: FDP fordert Biometriepässe mit besserer Verschlüsselung

    Verschlüsselung ist den Liberalen zu unsicher

    Die FDP-Fraktion fordert die Bundesregierung auf, die Ausstellung biometrische Reisepässe mit RFID-Chips so lange auszusetzen, bis der Einsatz einer effektiveren Verschlüsselung möglich ist. Das in den Reisepässen verwendete System solle dem höchstmöglichen Sicherheitsstandard entsprechen - die Software des Chips solle deshalb austauschbar sein oder falls erforderlich kostenlos ein neuer Biometriepass angeboten werden, fordert die FDP.

  • Deutschland: FDP: Biometrische Pässe erst nach besserer Verschlüsselung ausgeben

    System sollte Update ermöglichen

    Die Bundesregierung soll die Ausstellung biometrische Reisepässe mit RFID-Chips so lange aussetzen, bis der Einsatz einer effektiveren Verschlüsselung möglich ist. Dies fordert die FDP-Fraktion in einem heute im Bundestag in Berlin vorgelegten Antrag. Es müsse ein Verschlüsselungssystem entwickelt und in die Reisepässe eingearbeitet werden, das ein Update auf den jeweils höchstmöglichen Sicherheitsstandard ermögliche. Alternativ müsse jeweils ein neuer Biometrie-Pass kostenlos angeboten werden, fordern die Liberalen.

  • Deutschland: Fingerabdrücke im Pass ab November 2007

    Deutsche Bundesregierung beschließt Termin

    Die deutsche Bundesregierung hat als eine der ersten Regierungen in den EU-Ländern am Mittwoch die Speicherung von zwei Fingerabdrücken im Reisepass ab November 2007 beschlossen.

    Laut dem deutschen Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) werden für die Antragsteller keine zusätzlichen Kosten entstehen, auch alte Pässe behalten weiter ihre Gültigkeit.

  • Deutschland: Geschäftsanwendungen für den neuen Personalausweis noch wenig gefragt

    Die Nachfrage nach Berechtigungszertifikaten für den Zugriff auf die nicht-hoheitlichen Datenfelder des elektronischen Personalausweises ist nach Angaben des Leiters der zuständigen Vergabestelle beim Bundesverwaltungsamt (BVA), Klaus Wolter, noch überschaubar. "Das Antragsverhalten ist derzeit zögerlich", sagte der Vertreter des Dienstleistungsbetriebs für das Bundesinnenministerium auf einer Veranstaltung (PDF-Datei) der TÜV Informationstechnik GmbH (TÜViT). Er erwarte aber eine Zunahme der Bewerbungen, wenn die abschließende Preisgestaltung erfolgt sei. Das BVA versuche zudem, mit der baldigen Veröffentlichung von "Durchführungsanweisungen" den Prozess der Vergabe der Zertifikate transparenter zu gestalten.

  • Deutschland: Gesellschaft für Informatik lehnt Verkauf von Personalausweisdaten durch Regierung ab

    Bürger werden informationell und gesundheitlich durchleuchtet

    Die Gesellschaft für Informatik lehnt die Pläne des Bundesinnenministeriums entschieden ab, bei der Einführung des neuen Personalausweises entstehenden Kosten durch den Verkauf der Daten zu finanzieren. Der E-Personalausweis wird neben Unterschrift, Fingerabdrücken und Gesichtsbild auch andere biometrische Daten enthalten. "Biometrische Daten wie Fingerabdruck, Iris und Gendaten lassen Aussagen erwarten über die aktuelle Gesundheit, über Anlagen zu Süchten und Erbkrankheiten bis hin zu Aussagen über die relative Lebenserwartung und über die sexuelle Orientierung von Männern", so eine Sprecherin der Gesellschaft für Informatik (GI), heute in Bonn.

  • Deutschland: GI lehnt Verkauf von Personalausweisdaten durch Bundesregierung ab

    Das Bundesinnenministerium denkt darüber nach, die Kosten für die Einführung des biometrischen Personalausweises durch den Verkauf von persönlichen Daten zu finanzieren. Die Gesellschaft für Informatik (GI) hat sich nun entschieden dagegen ausgesprochen.
  • Deutschland: GI will keinen Verkauf von Personalausweisdaten an Private

    Biometrische Daten können Rückschlüsse auf Gesundheitszustand erlauben

    Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) lehnt Überlegungen des Bundesinnenministeriums grundlegend ab, bei der Einführung neuer Personalausweise die erfassten Daten auch an Privatunternehmen zu verkaufen. So könnten die E-Personalausweise, die ähnlich wie die neuen Reisepässe aufgebaut werden sollen, finanziert werden.

  • Deutschland: Grünes Licht für elektronischen Personalausweis

    Der Innenausschuss des Bundestags hat den Weg freigemacht für die Verabschiedung der umstrittenen Novelle des Personalausweisgesetzes. Mit den Stimmen der großen Koalition beschlossen die Innenpolitiker den Regierungsentwurf Auf dem neuen Ausweis sollen zwei Fingerabdrücke und ein elektronischer Identitätsnachweis gespeichert werden können. Dazu soll das Dokument die Möglichkeit mitbringen, eine elektronische Signatur auf einem kontaktlos auslesbaren Chip zu hinterlegen. Die Zusatzfunktion fürs Internet soll die verbindliche elektronische Übermittlung von Identitätsmerkmalen ohne biometrische Daten in Online-Anwendungen und in lokalen Verarbeitungsprozessen etwa an Automaten gestatten.

  • Deutschland: Innenministerium sieht im ePass erheblichen Sicherheitsgewin

    Die alten Ausweise bleiben bis zu ihrem Ablauf gültig. Danach werden von den Bundesbürgern zwei Fingerabdrücke genommen.

    Von dem ab 1. November ausgegebenen elektronischen Pass verspricht sich das Bundesinnenministerium einen erheblichen Sicherheitsgewinn. Die deutschen Passdokumente "gehören zu den fälschungssichersten der Welt", sagte der Direktor für Informationstechnologie im Innenministerium, Martin Schallbruch, am Dienstag bei einem Symposium in Berlin.

  • Deutschland: Innenministerium: Feldtest zum Fingerabdruck im ePass läuft reibungslos

    Nach Auskunft des Bundesinnenministeriums läuft der am 1. März gestartete Feldtest zur Aufnahme von Fingerabdrücken im elektronischen Reisepass (ePass) problemlos. Die Akzeptanz zur Abgabe des Fingerabdruckes sei in der Bevölkerung vorhanden. Nur vereinzelt fragten Antragsteller nach, was mit den abgenommenen Fingerabdrücken passiert. Die meisten freuten sich über den Preisnachlass von 5 Euro, mit dem Meldeämter die Testteilnahme "vergüten".

  • Deutschland: Internet-Nutzer begrüßen neuen Personalausweis

    Beim neuen elektronischen Personalausweis halten sich Zustimmung und Ablehnung der Bürger die Waage. 46 Prozent der Bevölkerung begrüßen die Einführung, 45 Prozent lehnen sie eher ab. Bei den Internet-Nutzern (70 Prozent der Bevölkerung) liegt die Zustimmung deutlich höher als bei Menschen ohne Internetzugang: 52 Prozent zu 32 Prozent. Das hat eine repräsentative Umfrage unter tausend Personen ab 14 Jahre im Auftrag des BITKOM ergeben. Danach hat jeder vierte Internetnutzer nach eigenen Angaben bereits einen finanziellen Schaden im Web erlitten. „Der neue elektronische Personalausweis hat das Potenzial, die Internet-Sicherheit enorm erhöhen – davon profitieren Verbraucher, Anbieter und Behörden“, sagte Prof. Dieter Kempf, Mitglied des BITKOM-Präsidiums und Vorstandsvorsitzender des Vereins „Deutschland sicher im Netz“ (DsiN) bei der Vorstellung der Umfrage auf der CeBIT. „Die deutlichen Vorbehalte gegenüber dem neuen Ausweis vor allem bei Senioren zeigen, dass die Bevölkerung in den kommenden Monaten über die Möglichkeiten des Ausweises besser informiert werden muss.“

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