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Donnerstag, 26.02.2026
Transforming Government since 2001

ePass

  • Deutschland: "Feuchte Hände" vor Ausgabe der neuen Pässe mit Fingerabdrücken

    Bei der Bundesdruckerei laufen die letzten Vorbereitungen für die Ausgabe der zweiten Generation biometrischer Reisepässe vom 1. November an auf Hochtouren. "Ein bisschen feuchte Hände habe ich schon", berichtete Matthias Merx, Leiter Systemhaus bei dem privat geführten Unternehmen, auf einer Informationsveranstaltung des Branchenverbands Bitkom am heutigen Dienstag in Berlin. Seine Firma hat im vergangenen Jahr zwar bereits rund 4,5 Millionen der so genannten ePässe mit biometrischem Gesichtsbild ausgegeben. Im nächsten Monat kommen aber als weiteres sensibles Körpermerkmal zwei Fingerabdrücke dazu, die mit einem "hochsicheren Verfahren" vor unberechtigten Zugriffen geschützt werden sollen. Dies geht einher mit neuen Prozeduren bei den Meldeämtern, die künftig die Fingerabdrücke abnehmen, einer zusätzlichen Qualitätsprüfung sowie einem Systemwechsel bei den Lesegeräten. Zugleich muss dabei auf die internationale Interoperabilität der Ausweisdokumente geachtet werden.

  • Deutschland: 20 Jahre maschinenlesbarer Personalausweis

    Vor 20 Jahren wurden nach einer Mitteilung der Bundesdruckerei die ersten maschinenlesbaren Personalausweise in Umlauf gebracht. Mit den neuen Ausweisen wurde die Herstellung und Personalisierung der Ausweise in Deutschland zentralisiert. Zuvor druckte die Bundesdruckerei kleine graue Passbücher, in die die Ausweisdaten mit der Schreibmaschine getippt wurden. Die wichtigste Neuerung des laminierten Personalausweises bestand in einer zweizeiligen maschinenlesbaren Zone. Deutschland war eines der ersten Länder, das die schnelle Prüfmöglichkeit der ID-Papiere durch Maschinen einführte. Hinter der Einführung der Maschinenlesbarkeit stand die polizeiliche Forderung nach einem schnellen maschinellen Abgleich von Name und Geburtsdatum mit Fahndungslisten.

  • Deutschland: Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum elektronischen Dienst- und Truppenausweis in Kraft

    Die Multifunktionskarten kommen

    Mit der heute in Kraft getretenen neuen Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum elektronischen Dienstausweis ist der Weg frei für die Einführung elektronischer Dienst- und Truppenausweise in der Bundesverwaltung. Damit können die seit über 30 Jahren konzeptionell unveränderten Papierausweise durch fälschungssichere Chipkarten abgelöst werden. Zudem bieten die elektronischen Ausweise auch Möglichkeiten für behördeninterne und übergreifende Dienste, wie z.B. Arbeitszeiterfassung und elektronische Signaturen, für die ein einheitliches Trägermedium in der Bundesverwaltung bisher fehlte.

  • Deutschland: Ansturm auf alte Pässe

    Biometrischer Ausweis sorgt für lange Schlangen in Einwohnermeldeämtern

    In den deutschen Einwohnermeldeämtern herrscht derzeit Hochbetrieb: Viele Bundesbürger haben in den vergangenen Tagen und Wochen noch einen "alten" Reisepass beantragt, denn ab dem 1. November können nur noch die neuen, teureren Reisepässe mit "biometrischen Merkmalen" bestellt werden.

  • Deutschland: Anwendungstests für elektronischen Personalausweis laufen an

    Umsetzung beginnt mit der Auswahl von 30 Testern

    Die Einführung des elektronischen Personalausweises im Scheckkartenformat geht in die nächste Phase. Die 30 Teilnehmer für den zentral koordinierten Anwendungstest, der am 1. Oktober 2009 beginnt, stehen fest. Der elektronische Personalausweis kommt ab November 2010.

  • Deutschland: Biometrie wartet auf einen Startschuss

    Die erhofften Impulse durch den ePass scheinen der IT-Security-Branche auszubleiben. Schuld daran ist die unzureichende Einbeziehung privatwirtschaftlichen Akteure.

    Der ePass mit biometrischen Merkmalen wird am ersten November eingeführt, doch richtig beleben dürfte er den Sektor für IT-Sicherheitssysteme in Deutschland wohl kaum. Davon gehen die Analysten von Booz Allen Hamilton aus. Während das globale Wachstum der Branche bei acht Prozent läge, bescheinigen die Experten den deutschen Anbietern ein deutlich unterproportionales Wachstum. Mit großem Abstand belege Deutschland so Platz zwei hinter den USA.

  • Deutschland: Biometrische Daten in Ausweisdokumenten wecken Begehrlichkeiten

    Die Aufnahme biometrischer Merkmale in Pass und Personalausweis sorgt für Streitigkeiten um die Nutzung der höchstpersönlichen Daten. So fordert der Innenausschuss des Bundesrates einen automatisierten Abgleich von Lichtbild und Fingerabdruck mit zentralen Referenzdatenbanken. Überdies sollen Sicherheitsbehörden die bei einer Kontrolle durch die Polizei ausgelesenen Passdaten nicht löschen müssen, soweit und solange diese etwa im Rahmen eines Strafverfahrens oder zur Gefahrenabwehr benötigt werden könnten. Ihre Wünsche listen die Innenpolitiker der Länder in den Empfehlungen der Ausschüsse für die Behandlung des Regierungsentwurfs zur Änderung des Passgesetzes und weiterer Vorschriften auf, die heise online vorliegen. Am Freitag sollen die Länderfürsten im Plenum des Bundesrates über die Vorschläge entscheiden.

  • Deutschland: Bundes-CIO will elektronischen Personalausweis testen

    Der Staatssekretär Hans Bernhard Beus, Bundesbeauftragter für Informationstechnik und damit der CIO der Bundesregierung, dringt auf einen breiten Anwendertest des elektronischen Personalausweises, der 2010 eingeführt werden soll. Dieser Anwendertest durch Auktionsplattformen, Online-Shops und Internet-Banken soll die Akzeptanz des neuen Ausweispapiers bei der Bevölkerung absichern.

  • Deutschland: Bundesbürgern ist der neue elektronische Reisepass bekannt

    Nur jeder Zweite über erhöhte Preise informiert

    Deutschland startete am 1. November als erstes EU-Land mit der Einführung des neuen elektronischen Reisepasses, der biometrische Daten enthalten kann. 76,1 Prozent der Bundesbürger ist die Einführung dieses neuen Reisedokumentes, das mit einem digital gespeicherten Passfoto ausgestattet ist, bekannt. Nur jeder zweite Bundesbürger (54,2 Prozent) wusste, dass sich der Preis für die Aushändigung des neuen Reisepasses erhöht. 15,8 Prozent der Befragten gaben an, es habe sich nichts geändert. Weitere 11,8 Prozent waren der Meinung, die Farbe des Reisepasses habe sich geändert. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von TNS Infratest, die gestern in Stuttgart vorgestellt wurden.

  • Deutschland: Bundesinnenministerium lehnt Verkauf biometrischer Ausweisdaten ab

    Die Bundesregierung hat momentan nicht vor, Mehrkosten für den elektronischen Personalausweis über einen Verkauf der darauf gespeicherten biometrischen Daten auszugleichen. "Zu keinem Zeitpunkt hat das Bundesministerium des Innern die Frage aufgeworfen, inwiefern sensible Körpermerkmale kommerziellen Anbietern offen stehen sollen", erklärte Annette Ziesig, Sprecherin des Bundesinnenministeriums, gegenüber heise online. Weder beim ePass, den die Einwohnermeldeämter seit November mitsamt einem darauf gespeicherten digitalen Gesichtsbild ausgeben, noch beim elektronischen Personalausweis "war je geplant, biometrische Daten kommerziellen Anbietern zugänglich zu machen". Auch vonseiten der Wirtschaft sei zu keinem Zeitpunkt ein entsprechender Wunsch an ihr Haus herangetragen worden. Biometrische Daten würden ausschließlich für hoheitliche Zwecke gespeichert und ausgelesen.
  • Deutschland: Bundesregierung hält RFID-Reisepässe für "dauerhaft funktionstüchtig"

    Die Bundesregierung hat "mit Entschiedenheit" von verschiedenen Seiten erhobene Vorwürfe zurückgewiesen, dass "gravierende Sicherheitsmängel" ein leichtes Auslesen der Daten auf den Funkchips der neuen Reisepässe ermöglichen. Datenschutz und Datensicherheit seien schon bei der Vorbereitung der Einführung der ePässe auf europäischer und nationaler Ebene ein zentrales Thema gewesen, heißt es in einer jetzt veröffentlichten Antwort (PDF-Datei) auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag. So seien etwa die Vorschläge des Vorsitzenden der Arbeitsgruppe der EU-Datenschutzbeauftragten frühzeitig im Verordnungsentwurf "weitestgehend übernommen worden". Dazu würden eine klare Zweckbindungsregelung und die Sicherstellung der Integrität, Authentizität und Vertraulichkeit der Daten zählen.
  • Deutschland: Bundesregierung verschiebt Fingerabdruckspeicherung in Reisepässen

    Die Bundesregierung hat die geplante Fingerabdruckspeicherung in Reisepässen um acht Monate verschoben. Das berichtet das Hamburger Magazin stern mit Bezug auf eine Stellungnahme der Bundesregierung zu einer Anfrage der FDP-Abgeordneten Gisela Piltz (PDF-Datei). Danach beginnt die Speicherung von Fingerabdrücken in elektronischen Reisepässen statt wie bisher geplant im März erst im November 2007. In bis zu 50 ausgewählten Meldestellen könnten Passantragssteller aber bereits zwischen März und Ende Juni 2007 ihre Fingerabdrücke speichern lassen, um damit Testpässe herzustellen. Laut Innenministerium liege die Schuld für die Verschiebung bei der EU-Kommission, die die nötigen "Spezifikationen" erst verspätet im Juni geliefert habe.
  • Deutschland: Bundesregierung will Fingerabdrücke im Pass speichern

    Umsetzung einer EU-Regelung aus dem Dezember 2004

    In deutschen Pässen und Reisedokumenten sollen neben Fotos bald auch Fingerabdrücke in digitaler Form enthalten sein. Ein von der Bundesregierung vorgelegter Gesetzentwurf zur Änderung des Passgesetzes soll damit eine verbindliche EU-Regelung berücksichtigen.

  • Deutschland: Bundesregierung: Passbeantragung bald durchgängig elektronisch

    Gesetzesvorlage für biometrische Erfassung auf den Weg gebracht

    Künftig sollen Pässe und Reisedokumente neben Fotos auch Fingerabdrücke enthalten. Die Bundesregierung hat heute in Berlin einen entsprechenden Gesetzentwurf zur Änderung des Passgesetzes vorgelegt. Zur Begründung heißt es, der Rat der Europäischen Union habe "die Aufnahme des Gesichtsbildes sowie von Fingerabdrücken in elektronischer Form" im Dezember 2004 verbindlich festgeschrieben. Da die EU-Verordnung eine elektronische Speicherung dieser biometrischen Daten vorsehe, strebe der Gesetzentwurf auch ein "durchgängig elektronisches Verfahren der Passbeantragung" an.

  • Deutschland: Countdown für den biometrischen Reisepass

    An Allerheiligen kommt der biometrische Reisepass. Das bedeutet, dass der alte maschinenlesbare Reisepass ohne biometrische Merkmale am heutigen Montag zum letzten Male beantragt werden kann. Mit dem biometrischen Reisepass übernimmt die Bundesrepublik Deutschland eine Vorreiterrolle innerhalb der Europäischen Union.
  • Deutschland: Der E-Personalausweis auf der Suche nach Anwendungen

    Identity-Management ist eines der zentralen Themen der omnicard in diesem Jahr, da durfte der elektronische Personalausweis natürlich nicht fehlen, verfügt dieser doch über eine eID-Funktion, die Diensteanbietern und Bürgern die wechselseitige Authentifizierung im Internet erlauben soll. Nun muss der Bundesrat am 13. Februar noch der Änderung des Personalausweisgesetzes zustimmen, dann steht der zum 1.11.2010 geplanten Einführung nichts mehr im Wege.

  • Deutschland: Der ePA ist tot, es lebe der "neue Personalausweis"

    Der Staatssekretär im Bundesinnenministerium (BMI) und Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, Hans Bernhard Beus, erwartet intensive Diskussionen über den elektronischen Personalausweis, der ab November das bisherige Dokument ablösen wird. "Wir halten sie für gut und richtig", erklärte er anlässlich der Eröffnung der dreitägigen Omnicard, dem alljährlichen Branchentreff der Chipkarten-Industrie. Das Treffen steht in diesem Jahr unter dem Leitthema "Sicherer elektronischer Identitätsnachweis" und thematisiert auch die Einsatzmöglichkeiten des neuen Ausweises beim E-Commerce und im E-Government. Vom Sommer an will das BMI deshalb die Öffentlichkeitsarbeit intensivieren – und Beus zählt dabei auf die Mitwirkung der Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen. Wichtig sei vor allem, deutlich die verschiedenen Funktionsebenen des neuen Ausweises zu trennen, die in der Öffentlichkeit häufig durcheinander gebracht würden, wie der BMI-Staatssekretär beklagte.

  • Deutschland: Der ePass kommt

    Bundesdruckerei will erste ePässe am 1. November 2005 produzieren

    Am Dienstag den 1. November 2005 will die Bundesdruckerei planmäßig die ersten elektronischen Reisepässe für Deutschland produzieren. Künftig sollen etwa 2 Millionen ePässe pro Jahr hergestellt werden.

  • Deutschland: E-Government 2.0 bringt elektronischen Personalausweis

    Staat soll Vorreiter beim Einsatz neuer Technologien sein

    Alle reden über Web 2.0 und die Bundesregierung kann sich dem 2.0-Trend offenbar nicht verschließen. Sie beschloss heute das Programm "Zukunftsorientierte Verwaltung durch Innovationen" einschließlich des Programms "E-Government 2.0" beschlossen. Zentraler Punkt ist die Einführung eines elektronischen Personalausweises, der wie schon der E-Pass mit einem Chip versehen werden soll.

  • Deutschland: E-Pass nur noch mit Fingerabdruck

    Ab 1. November werden in Deutschland neue Reisepässe nur noch mit registrierten Fingerabdrücken ausgegeben. In Österreich soll die Erfassung frühestens 2008 beginnen.

    Deutsche Staatsbürger, die ab 1. November einen neuen Reisepass beantragen, müssen in der Regel die Abdrücke ihrer beiden Zeigefinger bei den Passämtern elektronisch erfassen lassen. Stempelfarbe wird dazu nicht benötigt. Wenn nötig, können auch andere Finger genommen werden. Die kleinen Finger werden nie herangezogen, weil sie zu wenige Merkmale enthalten. Die deutschen E-Pässe werden für Erwachsene sowie Jugendliche ab zwölf Jahren ausgestellt.

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