Kartenumstellung bis zum Jahresende 2005 kostenlos, Online-Dienstleistungen von Behörden äußerst beliebt
Seit Februar gibt es in neuen Bankomatkarten einen Chip für "elektronische Unterschriften". Medien-Staatssekretär Franz Morak will jetzt die Nutzung digitaler Signaturen sowie die Umstellung alter Karten ankurbeln. Bis zum Jahresende 2005 ist die Aufrüstung kostenlos. E-Government, also Online-Dienstleistungen von Behörden, erfreuen sich in Österreich großer Beliebtheit; die Digi-Signatur kommt bis jetzt aber nur selten zum Einsatz.
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Das E-Card-System ist derzeit in ganz Österreich im Offline-Betrieb.
Die Störung hänge mit dem Datenbankproblem vom Wochenende zusammen, es handle sich aber nicht wieder um einen Totalabsturz, so der Sprecher des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger. Der Fehler soll Dienstagfrüh behoben werden.
Das E-Card-System ist nach der neuerlichen Computerpanne am Montagnachmittag mittlerweile wieder voll einsatzbereit. "Das Programm, das den Ausfall ausgelöst hat, wurde isoliert und stellt kein Problem für den aktuellen Betrieb dar", sagte Volker Schörghofer vom Hauptverband der Sozialversicherungen gegenüber pressetext. Derartige Ausfälle seien gerade in der Systemaufbauphase nicht zu vermeiden, man habe die Probleme aber im Griff.
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Der Verlust der Abrechnungs-Datensätze verursacht den betroffenen Ärzten nach Angaben des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger keinen Schaden, da die Sozialversicherungs-Chipkarten Betriebs- und Errichtungsgesellschaft mbH eine Abrechnungsgarantie abgegeben hat. Im Gegensatz zum Samstag ist das e-card-System diesmal in den "Offline-Betrieb" gegangen. Patientendaten werden dabei am Rechner des Arztes zwischengespeichert, bis sie an das Rechenzentrum übermittelt werden können.
