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Sonntag, 5.04.2026
Transforming Government since 2001
Amtsschimmel und Aktenlager sollen aus dem allgemeinen Sprachgebrauch verschwinden. Die Behörden wollen sich den Bürgern öffnen. Jung, dynamisch, fit und straff, so sollen die Bürger ihre Beamten erleben. Das Zauberwort lautet elektronische Verwaltung.

Lange Wartezeiten, endlose Papier vernichtende Briefwechsel und die verstaubte Luft von ungenutzten Archiven sollen schon bald der Vergangenheit angehören. Auf dem (digitalen) Rücken des Cyberhorse werden die Bürger dem Amtsschimmel in die Welt des E-Government davonreiten. Eine schnellere Abwicklung von Anträgen und bessere Kommunikation zwischen den Kunden (Bürgern wie auch Unternehmen) und dem Dienstleister Staat werden nicht nur ein neues Erlebnis beim Behördengang, sondern auch wesentliche Einsparungen bringen.

Weiterlesen: Österreich: Das Cyberhorse kriegt Hufe

Bundeskanzler Wolfgang Schüssel stellte mit Ludwig Scharinger, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ, den "Verwaltungspreis 2005" vor. Prämiert werden sollen Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung in Bund, Ländern und Gemeinden, die sich im Zuge der Verwaltungsreform mit Ideen eingebracht haben bzw. deren Projekte umgesetzt werden. Der von der Raiffeisen Landesbank gestiftete Preis wird im November 2005 vergeben. "Mit diesem Preis wollen wir herausragende und innovative Leistungen in der öffentlichen Verwaltung prämieren. Durch diese Auszeichnung soll die Effizienz der österreichischen Verwaltung unter Beweis gestellt werden. Es soll so ein Anreiz geboten werden, über exzellente Leistungen im öffentlichen Bereich zu reden", so Schüssel.

Weiterlesen: Österreich: Verwaltungspreis 2005 soll Effizienz der Verwaltung steigern

Österreich bekommt ein zentrales Adressenregister, für das alle Adressen nach einheitlichen Datenstrukturen abgelegt werden.

Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein [ÖVP] hat die entsprechende Adressregister-Verordnung unterschrieben, heißt es in einer Aussendung des Ministeriums.

Weiterlesen: Zentralerfassung für Österreichs Adressen

Straßen- und Ortsbezeichnungen werden in authentischer Schreibweise in zentraler Datenbank erfasst - Einsparungen und verbessertes Serviceangebot erwartet

"Österreich bekommt ein zentrales Adresseregister, für das alle Adressen und deren Merkmale nach den gleichen Kriterien erhoben und nach einheitlichen Datenstrukturen abgelegt werden“, kündigt Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein zur Bedeutung der von ihm unterschriebenen Adressregister-Verordnung an. Das bedeutet eine einheitliche Datenbasis für alle e-Government-Anwendungen wie zum Beispiel Zentrales Melderegister, Gebäude- und Wohnungsregister und Grundstücksdatenbank (Grundbuch und Kataster). Einsparungen in der Verwaltung bei gleichzeitig besserer Servicequalität werden erwartet. Österreich zählt bereits jetzt international gesehen zu den Ländern mit dem größten Angebot an e-Government-Anwendungen. Bundesminister Bartenstein: „Damit kann Österreich ein weiteren wichtigen Schritt für den Ausbau der modernen Verwaltung setzen.“

Weiterlesen: Österreich: Zentrales Adressregister ab Herbst

bekommt ein einheitliches digitales Funknetz für alle Blaulichtorganisationen. Das so genannte BOS soll die Kommunikation zwischen Polizei, Feuerwehr, Rettung und Behörden verbessern.

Einheitliches Netz im zweiten Anlauf

Mit dem neuen Funksystem BOS können alle Blaulichtorganisationen auf einer Frequenz funken, das soll eine reibungslose Kommunikation vor allem bei Großeinsätzen sicherstellen.

Weiterlesen: Niederösterreich: Bald Digitalfunk für alle

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