Lange Wartezeiten, endlose Papier vernichtende Briefwechsel und die verstaubte Luft von ungenutzten Archiven sollen schon bald der Vergangenheit angehören. Auf dem (digitalen) Rücken des Cyberhorse werden die Bürger dem Amtsschimmel in die Welt des E-Government davonreiten. Eine schnellere Abwicklung von Anträgen und bessere Kommunikation zwischen den Kunden (Bürgern wie auch Unternehmen) und dem Dienstleister Staat werden nicht nur ein neues Erlebnis beim Behördengang, sondern auch wesentliche Einsparungen bringen.
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Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein [ÖVP] hat die entsprechende Adressregister-Verordnung unterschrieben, heißt es in einer Aussendung des Ministeriums.
"Österreich bekommt ein zentrales Adresseregister, für das alle Adressen und deren Merkmale nach den gleichen Kriterien erhoben und nach einheitlichen Datenstrukturen abgelegt werden, kündigt Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein zur Bedeutung der von ihm unterschriebenen Adressregister-Verordnung an. Das bedeutet eine einheitliche Datenbasis für alle e-Government-Anwendungen wie zum Beispiel Zentrales Melderegister, Gebäude- und Wohnungsregister und Grundstücksdatenbank (Grundbuch und Kataster). Einsparungen in der Verwaltung bei gleichzeitig besserer Servicequalität werden erwartet. Österreich zählt bereits jetzt international gesehen zu den Ländern mit dem größten Angebot an e-Government-Anwendungen. Bundesminister Bartenstein: Damit kann Österreich ein weiteren wichtigen Schritt für den Ausbau der modernen Verwaltung setzen.
Einheitliches Netz im zweiten Anlauf
Mit dem neuen Funksystem BOS können alle Blaulichtorganisationen auf einer Frequenz funken, das soll eine reibungslose Kommunikation vor allem bei Großeinsätzen sicherstellen.
