Der Bundesrat hat auf den 1. April in einer Verordnung die technischen und grafischen Anforderungen an die Versichertenkarte festgelegt. Innenminister Pascal Couchepin nahm dies zum Anlass, den Medien am Dienstag in Bern dieses Projekt und andere E-Vorhaben seines Departement vorzustellen.
Auf Anregung der Gesundheitsdirektoren-Konferenz (GDK) haben führende nationale und internationale IT-, Telekommunikations- und Dienstleistungs-Anbieter die Interessengemeinschaft eHealth gegründet. Der Verein hat zum Ziel, das Potential von eHealth im Gesundheitswesen besser zu nutzen. Er will einen Beitrag leisten, die Effizienz, Qualität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit des Gesundheitswesens in der Schweiz zu verbessern. Als Präsident des Gründungsvorstands wurde Urs Stromer, Projektleiter eHealth der Schweizerischen Post, gewählt.
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In Sachen eHealth tut sich die Schweiz schwer. Die Versichertenkarte soll sich zwar bis 2009 etabliert haben. Erst Ende 2015 aber sollen alle Menschen in der Schweiz über ein Elektronisches Patientendossier verfügen. Die IG eHealth nimmt sich den elektronischen Gesundheitsdiensten nun an und will einen Beitrag zur Verbesserung der Effizienz, Qualität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen leisten.
