Den «Eintritt in ein neues virtuelles Zeitalter für den Kanton» nannte Regierungsrat und Landammann Joachim Eder den seit Mittwoch aufgeschalteten Internetauftritt des Kantons Zug an einer Medienkonferenz. Die Plattform ist gegenüber dem zwölf Jahre alten bisherigen Internetportal grundlegend neu aufgebaut. Im Zentrum steht die benutzerfreundliche Dienstleistung.
Wie seit längerem bekannt ist, hinkt die Schweiz im Bereich des E-Government dem grossen Rest von Europa hinterher. Bundesrat Hans-Rudolf Merz hat nun am Freitag in Bern erste Details zur Umsetzung der nationalen E-Government-Strategie präsentiert. Ihr Ziel ist es, Wirtschaft und Bevölkerung künftig auf einfachere Art von besseren elektronischen Dienstleistungen und von einer effizienteren Verwaltung profitieren zu lassen – und zwar auf Stufe Bund, Kantone und Gemeinden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen prioritär folgende drei Punkte erreicht sein: Die Wirtschaft wickelt den Verkehr mit den Behörden elektronisch ab, die Behörden modernisieren ihre Geschäftsprozesse und verkehren untereinander elektronisch und die Bevölkerung korrespondiert bei wichtigen Geschäften elektronisch mit den Behörden.
Die Verwaltung aller Stufen soll dank Elektronik möglichst bürgernah, effizient und wirtschaftlich werden. Der von Finanzminister Hans-Rudolf Merz geleitete Steuerungsausschuss E-Government hat sich am Freitag konstituiert.
Wirtschaft und Bevölkerung sollen dank E-Government von einer effizienteren Verwaltung und einem besseren Service Public profitieren. Ein aus Vertretern des Bundes, der Kantone und der Gemeinden zusammengesetzter Steuerungsausschuss, hat erste Details zur Umsetzung der E-Government-Strategie des Bundesrats beschlossen. Unter E-Government versteht man die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik in Regierung und öffentlichen Verwaltungen.
Unter E-Government wird die Nutzung von Mitteln der Informations- und Kommunikationstechnik in Regierung und öffentlichen Verwaltungen verstanden. Ziel ist es, Wirtschaft und Bevölkerung künftig auf einfachere Art von besseren elektronischen Dienstleistungen und von einer effizienteren Verwaltung profitieren zu lassen - und zwar auf Stufe Bund, Kantone und Gemeinden. Vor mehr als fünf Jahren wurde mit der E-Government-Strategie Bund der Grundstein für die nationale Strategie gelegt.
Weiterlesen: Erste Details zur Umsetzung der E-Government-Strategie Schweiz beschlossen
Der Kantonsrat lobte am Mittwoch die Regierung für ihr Strategiepapier zum Internet-gestützten Kontakt zwischen Verwaltung und Öffentlichkeit (E-Government). Er hiess den Bericht gut, der den Ausbau des Internetportals des Kantons, den Aufbau einer Datenaustauschplattform sowie den Erlass eines E-Government- Gesetzes vorsieht.
