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Freitag, 23.10.2026
Transforming Government since 2001
«Zufriedenheit im eGovernment in der Schweiz» (ZeGo) heisst ein Forschungsprojekt der Universität Basel, das die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem jeweiligen Kantonsportal in zweijährigen Intervallen erfasst. Es könnte allerdings auch «Unzufriedenheit im eGovernment» heissen, da sich die durchschnittliche Zufriedenheit gegenüber dem Jahr 2006 «nicht verbessert» hat, wie die Verfasser am Donnerstag in einer Mitteilung schreiben: «Jeder dritte User hat nach wie vor Probleme mit der Informationssuche und Navigation.»

Weiterlesen: Stabile Unzufriedenheit im Schweizer eGovernment

Den kantonalen Webseiten in der Schweiz wird laut einer Studie der Universität Basel grundsätzlich ein gutes Zeugnis ausgestellt. Ein Drittel der befragten User beklagt aber Probleme mit der Informationssuche und der Navigation.

Die Studie "Zufriedenheit im eGovernment" wollte ermitteln, wie Bürgerinnen und Bürger die Internetangebote ihrer Kantone beurteilen. Nach 2006 hat dazu das Institut für Psychologie der Universität Basel 2008 erneut eine Online-Umfrage auf den Portalen aller 26 Kantone durchgeführt.

Weiterlesen: Schweiz: Internet-Kantonsportale unter der Lupe

Die kantonsrätliche Kommission zum E-Government-Gesetz (elektronische Verwaltungsführung) hat den Entwurf über das Rahmengesetz an den Kantonsrat überwiesen – mit einer Änderung.

Abweichend zum regierungsrätlichen Vorschlag entschied sich die Kommission für Vorberatung des E-Government-Gesetzes für eine Erweiterung der E-Government-Kommission, heisst es in einer Mitteilung. Neu soll dieses Gremium neun Mitglieder umfassen: vier aus dem Kantonsrat, vier Vertreter der Gemeinden und Bezirke sowie der Vorsteher des zuständigen Finanzdepartements. Somit erhalte jede Fraktion eine Vertretung.

Weiterlesen: Schweiz: E-Government-Gesetz liegt beim Kantonsrat

E-Government-Dienstleistung wird in St. Gallen praktisch nicht benutzt. Digitale Zertifikate als zu hohe Hürde?

Seit dreieinhalb Jahren ist es möglich, bei einem Umzug von St. Gallen nach Zürich und umgekehrt die An- und Abmeldeformalitäten elektronisch zu regeln. Doch der Service wird praktisch nicht benutzt, wie heute das 'St. Galler Tagblatt' berichtet. Der Service wird für den Umzug von der einen in die andere Stadt genauso wie für Umzüge innerhalb der beiden Städte angeboten. Bisher haben aber in diesen dreieihalb Jahren nur fünf Personen (!) ihren Umzug zwischen St. Gallen und Zürich online geregelt. Innerhalb der Stadt St. Gallen waren es zwei, einige Dutzend in Zürich.

Weiterlesen: Schweiz: St. Gallen: Online-Umzugsmeldeservice: Fünf (!) User in dreieinhalb Jahren

Auch im Kanton St.Gallen soll das elektronische Abstimmen ermöglicht werden, indem die gesetzlichen Grundlagen für die elektronische Stimmabgabe geschaffen werden.

Die vorberatende Kommission des Kantonsrates, welche sich mit einem Nachtrag zum Urnenabstimmungsgesetz befasste, folgte mehrheitlich einem entsprechenden Antrag. In einem ersten Schritt soll damit die Teilnahme des Kantons an einem Pilotprojekt für die elektronische Stimmabgabe der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer ermöglicht werden.

Weiterlesen: Schweiz: St. Gallen: Abstimmen per Mausklick

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