Fast sechs Mal pro Jahr gehen Schweizerinnen und Schweizer im Schnitt zum Arzt - Tendenz steigend. Gemäss Krankenkassenverband santésuisse haben vor allem Spitalambulatorien immer mehr tun. Gleichzeitig explodiert die Zahl der Anrufe in den Callcenters: Allein Medi24 führte letztes Jahr rund 400'000 Beratungen durch, doppelt so viele wie noch 2006.
Mit der SuisseID startet die Schweiz ab Mai 2010 endgültig in das digitale Zeitalter. Denn ab diesem Zeitpunkt können sich alle Personen in der Schweiz eine sichere elektronische Identität zulegen. Die SuisseID ist als persönlicher Ausweis für das Internet gedacht, der beispielsweise die Einreichung der Steuererklärung oder das Anfordern eines Strafregisterauszuges künftig direkt über das Web erlaubt. Aber auch das Einkaufen im Web, Internetbanking sowie die private und geschäftliche Online-Kommunikation kann durch die SuisseID sicher gestaltet werden.
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Seit 1999 setzen die Kantone Bern, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Tessin, Waadt, Genf sowie seit 2003 auch der Kanton Solothurn diese alternative Form der Strafverbüssung ein. Electronic Monitoring gelangt zum einen bei kurzen Freiheitsstrafen an Stelle der Einweisung in eine Strafvollzugsanstalt zum Einsatz. Zum anderen kommt die elektronische Fussfessel gegen Ende der Verbüssung einer langen Freiheitsstrafe vor der bedingten Entlassung als zusätzliche Vollzugsstufe zum Zuge.
Weiterlesen: Schweiz: Versuche mit Electronic Monitoring werden weitergeführt
Ab 2013 sollen Zürcherinnen und Zürcher ihre Steuererklärung online ausfüllen und einreichen können. Der Regierungsrat hat dafür eine neue Kredit-Tranche von knapp 8 Millionen Franken bewilligt. Besondere Bedeutung wird der Datensicherheit beigemessen.
Künftig soll es möglich sein, die Steuererklärung über einen gängigen Internetbrowser einzureichen. Dazu wird man sich, ähnlich wie beim E-Banking, mit einem Benutzernamen und Kennwort einloggen müssen. Hat man sich erfolgreich autorisiert, kann man mit dem Ausfüllen der Steuererklärung beginnen, aber auch die Steuerdaten der Vorjahre lassen sich auf diesem Weg abfragen.
Weiterlesen: Schweiz: Zürich: Steuererklärung ab 2013 online
Das Schweizerische Bundesarchiv (BAR) hat das das Projekt «ARELDA - Archivierung von elektronischen Daten und Akten» diesen Monat offiziell abgeschlossen. Ziel des 2005 gestarteten Projekts war es, ein Informatiksystem zur Archivierung digitaler Unterlagen zu entwickeln. Gleichzeitig wurde die Betriebsorganisation im BAR aufgebaut. Das BAR ist nun in der Lage, Geschäftsunterlagen des Bundes in digitaler Form zu übernehmen, langfristig zu erhalten und sie - unabhängig von Änderungen von Dateiformaten und Speichertechnologien - wieder bereitzustellen.
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