Heute 963

Gestern 2912

Insgesamt 60154764

Donnerstag, 26.02.2026
Transforming Government since 2001

Gesundheitskarte

  • Elektronische Gesundheitskarte: Lösungsarchitektur übergeben

    Mit einer kleinen Feierstunde haben die drei Fraunhofer-Institute ISST, IAO und SIT zusammen mit der Fachgruppe "Industrielle Software" der TU Wien die Lösungsarchitektur für die elektronische Gesundheitskarte an Gesundheitsministerin Ulla Schmidt übergeben. An der Ausarbeitung der nahezu 1000 Seiten umfassenden, 9,5 MByte starken Detailspezifikationen waren zu Spitzenzeiten 120 Fachleute aus bis zu 40 Institutionen beteiligt. Zuletzt musste nächtens durchgearbeitet werden, um den Messetermin halten zu können. Das Gesundheitsministerium (BMGS) wird die Lösungsarchitektur nach einer kurzen Prüfung an die Gesundheitskarten-Projektgesellschaft Gematik weiterreichen. Dort werden in Zusammenarbeit mit der Industrie Arbeitsgruppen gebildet, damit unmittelbar nach dem 12. April erste Ausschreibungen zur Hard- und Software der elektronischen Gesundheitskarte veröffentlicht werden können.
  • Elektronische Gesundheitskarte: Organspenden ja, Fotos nein

    Über die Ausgestaltung der elektronischen Gesundheitskarte, die ab 2006 die bisherige Krankenkassenkarte ablöst, gibt es weiterhin höchst unterschiedliche Ansichten. So forderte in der letzten Woche der Vorstandsvorsitzende der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH), Ingo Kailuweit, auf, das vorgesehene Foto auf der Gesundheitskarte zu verzichten. Dies würde einen Einsparungseffekt von 250 Millionen Euro zur Folge haben, meinte Kailuweit.
  • Elektronische Gesundheitskarte: Startlöcher in und um Heilbronn

    Auf dem Telematiktag ihrer Landesvertretung hat die Sozialministerin Baden-Württembergs, Tanja Gönner, erklärt, dass ihr Land die elektronische Gesundheitskarte testen will. Dieser von ihrem Ministerium mit 200.000 Euro unterstützte Versuchslauf findet im Stadt- und Landkreis Heilbronn statt, wo alle Beteiligten in den Startlöchern stünden, so Gönne. Neben Ärzten, Zahnärzten, Apothekern und Krankenhäusern sind die AOK Baden-Württemberg, die Betriebskrankenkassen Bosch, Daimler-Chrysler und SEL sowie die Techniker Krankenkasse beteiligt.
  • Elektronische Gesundheitskarte: T-Systems gibt sich eHIP

    T-Systems tritt als Kooperationspartner der eHealth Interoperability Platform Inititative (eHIP) bei. Die von Microsoft und Intel zur CeBIT 2005 vorgestellte Initiative will Ärzten und Kliniken attraktive Telematik-Angebote machen. Der neue Kooperationspartner T-Systems übernimmt dabei den kommunikativen Part beim neuen "eHIP-Zugangspaket", das Microsoft für niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken schnürt. Neben den Konnektoren unter dem Namen "eHealthConnect" für die elektronische Gesundheitskarten-Kommunikation werden Datenleitungen aus der Netzinfrastruktur für Praxen und Kliniken im Angebot sein. In der Vereinbarung heißt es in Hinblick auf die anlaufenden Feldtests: "T-Systems und Microsoft planen in ausgewählten Test- und Modellregionen beim Betrieb der elektronischen Gesundheitskarte und dem elektronischen Heilberufe-Ausweis zusammenzuarbeiten."
  • Elektronische Gesundheitskarte: Teststart in Nordrhein-Westfalen

    In der Modellregion Bochum/Essen ist am gestrigen Dienstag der so genannte "10.000er-Test" der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) gestartet worden. Die Ruhrgebietsstädte stellen nach Löbau-Zittau und Flensburg die dritte Modellregion.

    Karl-Heinz Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, betonte zum Start des 10.000er-Testes die führende Rolle, die NRW bei der Entwicklung der medizinischen Telematik und besonders bei der elektronischen Patientenakte spielen will.

  • Elektronische Gesundheitskarte: Vom Groß-Test zum Klein-Test

    Bei der geplanten Einführung der elektronischen Gesundheitskarte sollen die notwendigen Tests des gesamten Systems nach Informationen der Financial Times Deutschland erheblich kleiner ausfallen. Die Zeitung beruft sich dabei auf eine ihr vorliegende Regierungsverordnung.

    Nach den ursprünglichen Planungen der Projektgesellschaft Gematik sollte die elektronische Gesundheitskarte in drei bis fünf Testregionen mit jeweils 100.000 Versicherten zum Einsatz kommen. Nun soll mit der erfolgten staatlichen Steuerung​ der Flächentest auf zwei Regionen beschränkt werden. Offen ist noch, ob die Zahl der Testpersonen in diesen Regionen verkleinert oder vergrößert wird. Die regierungsamtliche Beschränkung auf zwei Testregionen soll die Kosten reduzieren und die Einführung des Gesamtsystems beschleunigen.

  • Elektronische Gesundheitskarte: Vom Testlabor zur Testregion

    Die Vorbereitungen zur elektronischen Gesundheitskarte laufen nach Auskunft der Beteiligten auf Hochtouren. In einem von der Initiative D21 veranstalteten Presseseminar in den Räumen des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung versicherten die Vertreter der an der Karte beteiligten Verbände, dass man sich im Plan befinde.
  • Elektronische Gesundheitskarte: Weiterer Aufschub durch Bundestagswahl

    Auf der Gesellschafterversammlung der mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte betrauten Projektgesellschaft gematik haben sich die Vertreter der 15 Spitzenverbände des Gesundheitswesens darauf geeinigt, die Detailarbeiten zur Kartenspezifikation erst Mitte September abzuschließen. Das bedeutet, dass vor der von den Parteien angestrebten Bundestagswahl, die nach deren bisherigen Plänen am 18. September stattfinden soll, keine Entscheidungen über die Testläufe zur Gesundheitskarte gefällt werden, weil dafür die Kartenspezifikationen festliegen müssen. Die Entscheidung, welche Länder und Regionen an den Tests beteiligt werden, will man offensichtlich aus dem Getöse des Wahlkampfes heraushalten.
  • Elektronische Gesundheitskarte: Wie teuer wird sie?

    Möglicherweise wird die elektronische Gesundheitskarte wesentlich mehr kosten als bisher angenommen wird. Dies geht aus einem Schreiben hervor, das Kritiker der Karte und der dahinter stehenden Architektur an die Bundesärztekammer geschickt haben. In diesem Schreiben ist davon die Rede, dass das Projekt der elektronischen Gesundheitskarte beste Chancen hat, zu einem "gigantischen Toll Collect II" zu werden, weil die Preise falsch kalkuliert seien.
  • Elektronische Gesundheitskarte: Zweigleisige Probephase

    Die für die Ausgestaltung der elektronischen Gesundheitskarte zuständigen Verbände von Ärzten, Krankenkassen und Apothekern haben sich bei dem Krisengipfeltreffen im Bundesgesundheitsministerium darauf geeinigt, zwei Varianten der Gesundheitskarte in der Testphase zu installieren. "Wir werden in der Testphase sowohl die Karten-, als auch die zentrale Serverlösung ausprobieren, um den datentechnisch besten Weg zu finden," sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Manfred Richter-Reichhelm.
  • Elektronische Gesundheitskarten auf dem Weg

    In Deutschland und in der Schweiz sollen elektronische Gesundheitskarten eingeführt werden. In beiden Ländern geht dieser Schritt mit der Ausgabe einer lebenslang gültigen Versicherungsnummer einher, die als ID-Nummer auf den prozessorbestückten Karten im Zusammenspiel mit der digitalen Signatur nach Ansicht von Fachleuten einen entscheidenden Umbruch einleitet.
  • Expertenwarnung: Gesundheitskarte krankt am Datenschutz

    Am 14. März will die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt auf der CeBIT die Rahmenarchitektur für die Gesundheitskarte präsentieren. Im Vorfeld schlägt die Gesellschaft für Informatik (GI) allerdings Alarm: Sie sieht durch das Projekt sensible Gesundheitsdaten gefährdet.
  • Finanzierung der elektronischen Gesundheitskarte noch umstritten

    Sozialverband kritisiert Abwälzung der Kosten auf die Kassen

    Kritisch beurteilt der Sozialverband VdK Deutschland, dass die Kosten, die dem Gesundheitsministerium für Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Zusammenhang mit der digitalen Gesundheitskarte entstanden sind, durch die Krankenkassen erstattet werden sollen: "Der Bund sollte sich seiner Mitverantwortung für eine moderne, funktionsfähige Infrastruktur im Gesundheitswesen auch finanziell stellen", fordert der Sozialverband heute in Berlin.

  • Finanzierung der Gesundheitskarte scheint gesichert

    Die Realisierung der auch wegen datenschutzrechtlicher Bedenken umstrittenen Gesundheitskarte scheint voran zu kommen: Die unklare Frage, wer die Kosten für eines der größten IT-Projekte Europas übernimmt, wurde im Dialog zwischen Krankenkassen und Ärzten in wesentlichen Zügen beantwortet.
  • German electronic health-insurance cards within 14 months

    Federal Health Minister Ulla Schmidt has announced that Germany’s electronic health-insurance card will be launched on 1 January 2006, at a cost estimated to be around €1.8bn.

    As Germany’s population is nearly 83m, its ehealth-insurance card scheme is currently the largest single egovernment project in the world.

  • German ID card to allow pseudonyms

    The German Home Office has confirmed that a new electronic identity card for German citizens will incorporate the use of pseudonyms for secure web access.

    According to the plans of the German Home Office, a credit card sized electronic identity card will be introduced in 2009. It will replace the larger, non-electronic identity cards currently in use. “Apart from the usual personal information, the electronic identity card will contain biometric information, in particular digital fingerprints of both index fingers, and additional information for facial recognition”, says secretary of state August Hanning.

  • Gesunder Datenschutz bei der Gesundheitskarte fraglich

    Gesunde Karte, kranke Daten: Auf diese Kurzformel lässt sich das eintägige Expertentreffen von Datenschützern und Medizin-IT-Fachleuten zur Datensicherheit der kommenden Gesundheitskarte bringen, das vom Darmstädter CAST-Forum unter dem Kürzel MedCast veranstaltet wurde. Während die an der Realisierung der Gesundheitskarte beteiligte Firma InterComponentWare in Frankfurt die zum System gehörende elektronische Patientenakte vorstellte, beschäftigte man sich in Darmstadt mit der Umgebung, in der die Schlüssel zur Patientenakte ab 2006 arbeiten sollen.
  • Gesundheitskarte frühestens 2008 flächendeckend eingeführt

    Siemens-Manager dämpft die Erwartungen

    Die Gesundheitskarte wird voraussichtlich erst im Jahr 2008 flächendeckend allen 82 Millionen Bürgern Deutschlands zur Verfügung stehen. Das erwartet zumindest Siemens-Manager Günter Braun, der bei dem Technologie-Konzern alle Entwicklungen für das Kartenprojekt verantwortet. "Anfang 2006 werden wir die erste vorzeigbare Modellregion haben. Wenn wir ein halbes Jahr später mit dem Roll-out beginnen können, wären wir ganz gut", sagte Braun der 'Berliner Zeitung' (Mittwochsausgabe). Der Siemens-Manager schloss dabei aber aus, dass es bei der Einführung des neuen elektronischen Krankenversicherungsausweises zu einem ähnlichen Chaos kommen könne wie bei dem Start der LKW-Maut: Die Industrie habe sich "nicht von der Politik zu unerfüllbaren Zeitplänen überreden lassen", erklärte er.

  • Gesundheitskarte frühestens Ende 2006

    Der offizielle Zeitplan für die Einführung der Gesundheitskarte ist nicht einzuhalten. Dies berichtet die 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung' unter Berufung auf Industriekreise. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt werde auf der Computermesse CeBIT am 14. März zwar "irgend etwas" vorstellen, so schreibt das Blatt weiter, jedoch nicht das angekündigte vollständige technische Konzept, das als Grundlage für die Ausschreibung dienen sollte. Damit gerät der Zeitplan der Ministerin vollends aus den Fugen. Nicht wie beabsichtigt zum 1. Januar 2006, sondern frühestens zum Jahresende 2006 sei nun mit einer flächendeckenden Einführung der Karte in Deutschland zu rechnen, berichtet die Zeitung weiter.
  • Gesundheitskarte im Pilottest

    Bundesknappschaft und T-Systems starten Pilotprojekt

    Die Bundesknappschaft und T-Systems haben einen ersten Feldtest mit elektronischer Patientenakte und elektronischem Rezept gestartet. Im Pilotprojekt sollen sich die elektronische Gesundheitskarte und der elektronische Heilberufeausweis im Gesundheitswesen bei Patienten und Ärzten bewähren.

    Vom Gesundheitsnetz prosper der Bundesknappschaft nehmen zunächst drei Arztpraxen sowie 50 Versicherte und das Knappschaftskrankenhaus in Bottrop an dem Feldversuch teil. Ab Frühjahr 2006 soll die Karte dann mit 20.000 Versicherten sowie 75 Ärzten getestet werden.

Zum Seitenanfang