Die Schweizer IT-Industrie verlangt eine klare und hochrangige Führung bei E-Government-Inititiaven und insbesondere die rasche Einführung von digitalen Identitäten für Unternehmen und Privatpersonen.
ICTSwitzerland, der Dachverband der verschiedenen Schweizer IT-Verbände, hat sich mit einer ausführlichen aber trotzdem klaren Stellungnahme an der Anhörung der "E-Government-Strategie-Schweiz beteiligt.
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Die Schweiz zählt im Bereich E-Government zu den absoluten Schlusslichtern in Europa. Um eine Kehrtwende in Richtung modernerer Verwaltung und bürgerfreundlichem Online-Dienstleistungsangebot zu schaffen, hat die Schweizer Regierung nun ein Strategiepapier entwickelt, das Probleme und Lösungsansätze aufzeigen soll. "Wir haben ein echtes strukturelles Problem", meint Thomas Maurer, Sprecher des ITK-Dachverbandes ICTswitzerland, im Gespräch mit pressetext.
Ziel der E-Government-Strategie ist es, den Einsatz von modernen Informations- und Kommunikationstechniken in den Verwaltungen von Bund, Kantonen und Gemeinden zu verbessern. Möglichst viele Dienstleistungen werden elektronisch angeboten. Dies vereinfacht den Zugriff für die Bevölkerung und erleichtert Verwaltungen ihre Arbeit.
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Die Informations- und Kommunikationstechnologie könne die Voraussetzungen dafür schaffen, den Bürgerinnen und Bürgern einfache und effiziente Mittel für den Umgang mit den Behörden zur Verfügung zu stellen. Die Unternehmen könnten sich von nicht wertschöpfenden Tätigkeiten entlasten.
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Die nationale Einstiegsseite legt damit an Bekanntheit zu, wie eine repräsentative Umfrage ergab. Gemäss einer Erhebung des Forschungsinstituts gfs.bern im August dieses Jahres haben von 1023 befragten Personen mit Internetzugang 21 Prozent in letzter Zeit vom Schweizer Portal gesehen, gehört oder gelesen.
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